Im Packerl ist Freude drin

Jedida und Jürgen Strobel freuen sich mit ihrem Nachwuchs über die heuer wieder gut gestartete Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
21.10.2015
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Es handelt sich vielleicht nur um einen einfachen Karton. Aber die Wirkung, die damit bei den Adressaten erzielt wird, ist überwältigend. Die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" geht heuer in die 20. Saison. Und im Breitenbrunner Tal wird dabei auch ein kleines Jubiläum gefeiert.

"Durch die Aktion haben Kinder und ihre Familien nicht nur Freude über ein Geschenk, sondern auch langfristige Hilfe und Hoffnung erfahren", erklärt Jedida Strobel die positiven Auswirkungen. Die Breitenbrunnerin koordiniert die Päckchen-Annahme in Sulzbach-Rosenberg und dem westlichen Landkreis nun bereits zum fünften Mal. Als Packerin der netten Zuwendungen ist sie heuer zum 16. Mal dabei. Etwa 15 freiwillige Mitarbeiter unterstützen sie dabei.

Der Bekanntheitsgrad der Aktion ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, freut sich Strobel. In großem Umfang sind auch das St.-Anna-Krankenhaus und die St.-Johannes-Klinik in Auerbach beteiligt. Auch Schulen sind bei Sammelaktionen dabei: Pestalozzi- und Jahnschule, Gymnasium, Grundschule Edelsfeld, Mittelschule Königstein sowie die Kindergärten Edelsfeld, Traßlberg und Poppenricht.

Bei dieser weltweit größten Hilfsaktion mit Weihnachtsgeschenken wurden seit 1993 bereits über 124 Millionen Kinder in mehr als 150 Ländern beschenkt. Allein 2014 kamen rund um den Erdball über zehn Millionen Päckchen zusammen, mehr als 500 000 im deutschsprachigen Raum. In Sulzbach-Rosenberg und dem westlichen Landkreis konnten im letzten Jahr 670 Schuhkartons, überwiegend nach Osteuropa/Balkan, verschickt werden.

Hohe Beteiligung

Jedida Strobel und ihr Team hoffen, dass sich auch dieses Jahr viele Bürger, Unternehmen, Schulen und Kindergärten motivieren lassen, sich an der Aktion zu beteiligen: "Unser Ziel ist es, dass sich mindestens 520 000 Kinder über Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum freuen können", so die Koordinatorin.

Wie Strobel weiter ausführt, wuchs neben der Zahl der Kartons auch das Engagement der Mitarbeiter, so dass das Werk "Geschenke der Hoffnung" als Träger gegründet wurde und bald auch Projekte der Entwicklungszusammenarbeit hinzukamen.

Die Päckchen werden von geschulten Partnern verteilt. Diese wählen die Empfänger häufig in Zusammenarbeit mit den Sozialbehörden aus. Noch bis Sonntag, 15. November, läuft die große Hilfsaktion. Bis dahin sollten die Päckchen, für die auch sechs Euro für die Transportkosten abgegeben werden sollten, geschnürt sein. Gewählt kann natürlich auch werden, ob man ein Mädchen oder einen Jungen beschenken will. Ein persönlicher Gruß kommt dabei auch immer sehr gut an. Bedenken sollte man auch, dass nur neue Artikel in die Päckchen gehören. An zwei Stellen sind auch schon beklebte Kartons mit entsprechendem Musterinhalt vorrätig.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.weihnachten-im-schuhkarton.org
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