Im Westen viel Neues

Mit einem Fingerzeig auf den Stadtteil Kropfersricht weist Bürgermeister Michael Göth (rechts) zusammen mit Jürgen Winter, Leiter des Liegenschaftsamtes, auf die neu entstandenen 22 Bauparzellen für Familien hin. Bilder: Royer (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
13.07.2015
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Wie sich die Kommunen in den nächsten 20 Jahren entwickeln, kann nur geschätzt werden. Ob sich der demografische Wandel auch bei uns negativ auswirkt, bleibt abzuwarten. Egal, wie es ausgeht, die Stadt will weiter auf Attraktivität setzen. Dazu gehört auch der Vorhalt von Flächen für Industrie, Gewerbe und Wohnraum.

Im Gespräch mit der SRZ wird deutlich, dass Bevorratung und Management der verschiedenen Areale in Stadtbesitz sehr ernst genommen werden. Jürgen Winter, Leiter des Liegenschaftsamts, verweist zunächst auf Flächen im Industriepark-Ost in Unterschwaig, wo bereits 21 Hektar bebaut seien. Dort könnten aber noch - je nach Bedarf - weitere 21 Hektar, darunter auch einige Flächen im Stadtbesitz, angeboten werden.

Bürgermeister Michael Göth hakt mit der Ergänzung ein, dass hier kein blinder Aktionismus aufkomme. "Erschließungen folgen, wenn wir wissen, was wo hinkommt. Es kann aber immer auch sehr kurzfristig gehandelt werden, da ausreichend Gelände zur Verfügung steht."

Weg vorbereitet

Das Stadtoberhaupt bringt hier seine Vorgänger Hans Göth und Gerd Geismann ins Spiel, die den Weg für Industrie und Gewerbe in Kauerhof und Unterschwaig bereitet hätten. Klar sei ferner, dass bei den Flächen im Industriepark-Ost, über die die Stadt noch nicht verfüge, erst einmal Geld eingesetzt werden müsste, fügt Winter an.

In einem Schwenk nach Westen listet der Liegenschafts-Fachmann für Kauerhof neun vollbelegte Hektar Gewerbeflächen im Altbestand sowie - nach Abschluss der Erschließung - insgesamt 9,4 Hektar neue Flächen auf. Danach sei auch dieses Areal, das sich gänzlich im Stadtbesitz befindet, sofort für ansiedlungswillige Betriebe verfügbar.

Arbeitsplätze im Blick

Bevorzugt würde hier produzierendes Gewerbe mit entsprechenden Arbeitsplätzen angesiedelt, worauf der Stadtrat immer ein besonderes Augenmerk lege. Deshalb sei, so Jürgen Winter weiter, nicht jeder Individualwunsch kleinerer Betriebe umsetzbar - aber auch für diese Kategorie gebe es immer sinnvolle Möglichkeiten im Stadtgebiet.
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