Immer hinter dem Mörder her

Die Schulspielgruppe der Walter-Höllerer-Realschule bot mit "Mörder im Dunkeln" einen spannenden Krimi auf der Bühne. Bild: lhc
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.05.2015
34
0

Versteckspiele, Ausweichmanöver, Fluchtversuche - einen echten Krimi bot die Schulspielgruppe der Walter-Höllerer-Realschule unter Leitung von Studienrätin Birgit Hautmann. Doch der "Mörder im Dunkeln" entpuppt sich am Ende als relativ harmlos.

Die Eltern von Crissi (gespielt von Daniela Kederer) sind ausgegangen und das junge Mädchen erwartet seinen Freund Marc (Susanna Schmidt). Doch ihr Bruder Tom (Rachel Dauenheimer), den Crissi am liebsten ins Kino schicken will, um mit Marc alleine zu sein, lässt sich nicht so leicht abwimmeln, da er zu Hause mehr Action wittert. Und er soll Recht behalten. Als der Strom ausfällt, nutzt er die Gelegenheit, um die beiden zu ärgern.

Gefährlicher Triebtäter

Dann aber kommt Frau Mahlzahn (Angelina Wischnewski), die Nachbarin vorbei, um nach den Jugendlichen zu sehen, da über Lautsprecheransage der Polizei (Tom Dreißig-acker und Julian Pirner) ein gefährlicher Triebtäter gesucht wird. Sie hat aber selbst Angst und versucht, sich mit Spirituosen zu beruhigen.

Der Elektriker (Samantha Neubauer) samt Lehrling (Astrid Rupprecht), die eigentlich auftauchen, um eine Waschmaschine zu reparieren, erweisen sich auch nicht wirklich als hilfreich. Und Crissis Freundin Iris (Alina Lutter) leidet unter Angst im Dunkeln.

Im Dunkeln

Das Besondere an dieser Aufführung war, dass die Schauspieler zwar bei vollem Bühnenlicht agieren, aber so spielen, als wäre es dunkel und umgekehrt.

Dies ermöglicht den Zuschauern, dem vermeintlichen Mörder (Katharina Semenov) bei seinem Versteckspiel, den Ausweichmanövern und Fluchtversuchen zu beobachten - während die Spieler die meiste Zeit "im Dunkeln tappen" und sich hin und wieder verwechseln. Nur manchmal ging "das Licht an" - sprich, bis auf eine dämmrige Notbeleuchtung aus.

Als zum Ende hin der vermeintliche Triebtäter von den anderen erwischt und festgehalten wird, denken diese, sie hätten die Belohnung sicher in der Tasche.

Sehr angetan

Doch es stellt sich heraus, dass es sich nur um einen einfachen Gauner handelt, der zudem nicht sonderlich erfolgreich beim Einbrechen ist. Die Zuschauer waren sehr angetan von dem "Treiben im Dunkeln" und spendeten am Ende der Aufführung begeistert Applaus.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.