Immobilien-Verband sieht erheblichen Nachholbedarf beim altersgerechten Bauen
Immer mehr Senioren-Haushalte

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.01.2015
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Mehr Wohnungen fit fürs Alter machen: Im Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es fast 14 000 Senioren-Haushalte. Das geht aus den Zensus-Zahlen hervor, die das Pestel-Institut ausgewertet hat.

Demnach lebt mittlerweile in 32 Prozent aller Haushalte im Landkreis Amberg-Sulzbach mindestens ein Mensch, der 65 Jahre oder älter ist. Der Wohnungsmarkt ist darauf jedoch nicht vorbereitet: "Nur ein geringer Teil der insgesamt rund 48 000 Wohnungen im Landkreis ist überhaupt seniorengerecht", erklärt der Präsident des Landesverbandes Bayern vom Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Andreas Eisele. Er spricht von einem "enormen Nachholbedarf" beim altersgerechten Bauen und Sanieren.

Sowohl Haus- und Wohnungseigentümer als auch Mieter könnten hierfür neben zinsgünstigen Krediten auch Zuschüsse vom Bund bekommen. Die staatliche Förderbank KfW gebe bis zu 5000 Euro pro Wohneinheit dazu, wenn das gesamte Haus oder eine Wohnung vollständig barrierearm umgebaut wird. Auch wer eine altersgerecht sanierte Wohnung kauft, könne das Geld bekommen. Selbst Einzelmaßnahmen unterstütze die KfW: Pro Wohneinheit gebe es einen Zuschuss von bis zu 4000 Euro. Bis Ende 2018 habe der Bund 54 Millionen Euro bereitgestellt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kfw.de
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