Jahnschule verabschiedet drei Pädagogen in Ruhestand
Schluss mit Ferien

Peter Plößl, Leiter der Jahnschule, verabschiedete seine Kollegen Irina Dodenhöft, Maria Schlegl und Konrektor Ernst Ringer in den Ruhestand (von links nach rechts). Bild: cog
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
31.07.2015
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"Wir verlieren heute zwei Kolleginnen und einen der ohnehin nur spärlich vorhandenen männlichen Kollegen", sagte Lehrerin Britta Kohl bedauernd, als in der Jahnschule drei Pädagogen in den Ruhestand verabschiedet wurden.

Rektor Peter Plößl malte ein düsteres Bild des Ruhestands: Seine Kollegen Irina Dodenhöft, Studienrätin im Grundschuldienst, Lehrerin Maria Schlegl und Konrektor Ernst Ringer würden nicht mehr früh aufstehen, keine klugen Fragen mehr beantworten, kein Kinderlachen mehr hören und vor allem keine Rundschreiben des Kultusministeriums mehr lesen dürfen. Und vor allem hätten sie ab 1. August keine Ferien mehr.

Schlegl war seit 1976 als Lehrerin an der Jahnschule. Sie sei humorvoll, zuverlässig und so fleißig wie die Bienen im Schulgarten, die sie betreut. Dodenhöft gehörte dem Kollegium seit 1991 an. Herzblut und größter Sachverstand, so Plößl, prägten ihre Arbeit als Beratungslehrerin. Ringer wirkte an der Jahnschule seit 2012 als Konrektor, nachdem er zuvor in Königstein und Edelsfeld gewesen war. Plößl dankte den scheidenden Kollegen, überreichte ihnen ihre Urkunden und ein Präsent. Dann wünschte er Gottes Segen und Gesundheit. "Lasst es krachen im neuen Lebensabschnitt", riet er abschließend.

Richard Beer, stellvertretender Vorsitzender des Elternbeirats, würdigte die Leistungen der erfahrenen Lehrer: "Sie legten mit ihrer Arbeit den Grundstein für mündige Bürger und die Weiterentwicklung der Gesellschaft." Diese Arbeit sei fruchtbar und werde nicht folgenlos sein.

Dodenhöft, Schlegl und Ringer erklärten, dass sie gern an der Jahnschule waren und dankten für gute Zusammenarbeit. Die Kinder hatten ein Showprogramm zum Abschied einstudiert. Der Schulchor unter Leitung von Sylvia Schulz sang schwungvolle Lieder. Eine Mädchengruppe, trainiert von Patricia Ederer, präsentierte einen Tanz. Martina Hummel hatte für das Schulspiel einen lustigen Sketch geschrieben. Die Kinder spielten die "Deutschstunde" mit spürbarer Freude und beeindruckender Textsicherheit.
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