Jugendliche Flüchtlinge schließen sich Ramadama-Aktion in Freizeitstätte an
Auch so geht Annäherung

Kurze Pause für ein Gruppenbild und eine Unterhaltung mit Landrat Richard Reisinger (Fünfter von rechts). Die Jugendlichen waren nicht nur zum Fototermin bestens gelaunt. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.11.2014
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Es war eine Aktion, die es so im Landkreis bisher noch nicht gegeben hat: Die Kommunale Jugendarbeit (KoJa), auch zuständig für die Verwaltung der Freizeitstätte in Weißenberg, hat zur Pflege der Grünflächen der Begegnungsstätte in der Gemeinde Edelsfeld tatkräftige Unterstützung von im Landkreis untergebrachten minderjährigen Flüchtlingen, die alleine hier gestrandet sind, erhalten.

Sechs von ihnen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren halfen mit, Sträucher zu entfernen, Unkraut zu jäten und die Grünabfälle abzutransportieren. Sie hatten sichtlich Spaß dabei, heißt es in einer Pressemitteilung.

Spontaner Besuch

Neben diesen in einer Wohngruppe lebenden Jugendlichen schlossen sich weitere ehrenamtliche Helfer diesem Ramadama-Tag an. Als Landrat Richard Reisinger davon erfuhr, stattete er den Jugendlichen am Wochenende einen spontanen Besuch ab und freute sich über diesen Kontakt und auch gesellschaftlichen Austausch einer unbefangenen gegenseitigen Annäherung.

Für ihn sei dies viel mehr als eine der regelmäßigen Ramadama-Aktionen, freute sich der Landrat. Auch Edelsfelds Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl begrüßte diese Form der Völkerverständigung unter Jugendlichen. Unterstützung gab es darüber hinaus von der örtlichen Metzgerei Heldrich. Sie versorgte die multinationalen Helfern mit einem Essen.
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