KAB sieht sich Amberger Gefängnis von innen an
Freiwillig in der JVA

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.02.2015
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Wer die Amberger Justizvollzugsanstalt von innen sieht, ist ein Gesetzesbrecher oder ein Beamter, der dort arbeitet. Es gibt aber noch die Möglichkeit, als Besucher hinter die Kulissen zu blicken - wie die Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung aus Rosenberg. Heribert Hohlheimer, Oberlehrer im Gefängnis, führte die KAB-Gruppe durch die Einrichtung.

Die heutige JVA war bereits 1786 als Zucht- und Arbeitshaus in Betrieb. Im Laufe der Geschichte formte eine Vielzahl von Baumaßnahmen das Gefängnis. In den vergangenen 20 Jahren wurden die einzelnen Gebäudeteile innen und außen immer wieder modernisiert. Auf den Ausbau der Einzelhaftplätze wird in der Zukunft laut Hohlheimer Wert gelegt. Der Einzugsbereich der Anstalt umfasst das nördliche und östliche Bayern. Die JVA Amberg verfügt über insgesamt 590 Haftplätze und ist für 250 Bedienstete der Arbeitsplatz. Beschäftigt sind dort Juristen, Geistliche, Psychologen, Pädagogen, Ärzte und Handwerksmeister.

Die Einrichtung bietet den Häftlingen laut Hohlheimer 350 Arbeitsplätze - zum Beispiel in der Bäckerei, Druckerei, Gärtnerei, Schneiderei und im Malerbetrieb. Lernwillige haben die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu machen. Die Häftlinge können auch etwas für ihre Bildung tun. In der Bibliothek stehen etwa 11000 Bücher zur Verfügung. Auch Sport befindet sich im Angebot.
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