Kampf dem Rückenschmerz

Freude über das neue Angebot: vorne von links Dr. Sven Mörk, Dr. Frank Schulmeyer, Marc Wenzl, hinten von links Roland Ganzmann, Landrat Richard Reisinger, Vorstand Klaus Emmerich. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.02.2015
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Wenn der Rücken leidet, leidet der ganze Körper. Manchmal sind Operationen wegen einer Wirbelsäulenerkrankung unvermeidbar. Manchmal hilft konservative Therapie durch Fachärzte des St.-Anna-Krankenhauses, in anderen Fällen sind neurochirurgische Behandlungen gefragt. Dies ist bald auch in Sulzbach-Rosenberg möglich.

Für dieses neurochirurgische Operationsspektrum ist das St.-Anna-Krankenhaus jetzt eine neue Kooperation mit der Praxis Dr. Frank J. Schulmeyer, Facharzt für Neurochirurgie, aus Bayreuth eingegangen. Ab dem 1. März können derartige Eingriffe an der Wirbelsäule am Krankenhausstandort Sulzbach-Rosenberg realisiert werden.

Neues Operationsspektrum

Landrat Richard Reisinger freut sich über eine gelungene Kooperationsvereinbarung. "Schon sehr lange bieten wir konventionelle Therapien an, wenn der Rücken schmerzt", betont er. "Seit Oktober 2013 operiert bei uns Oberarzt Dr. Sven Mörk, wenn der Rücken stabilisiert werden muss, das bedeutet, Implantate zur Stärkung des Rückenwirbels einzusetzen. Nun kommen neurochirurgische Eingriffe als weiteres Operationsspektrum hinzu." Das mache das "Schmerzangebot Rücken" komplett.

Dr. Frank J. Schulmeyer konkretisiert das neue Behandlungsspektrum: "Wir sind spezialisiert auf Wirbelsäulenerkrankungen. Unser Behandlungsspektrum umfasst ein weites Gebiet: konservative und operative - minimalinvasive - Therapie bei Bandscheibenvorfällen an Hals- und Lendenwirbelsäule, Bandscheibenregeneration, die mikrochirurgische Erweiterung des Spinalkanals bei Verengung und invasive Behandlung des wirbelsäulenbedingten Rückenschmerzes."

Die Wirbelsäulenoperationen liefen stationär im St.-Anna-Krankenhaus. Die Operationen würden minimalinvasiv/mikrochirurgisch ausgeführt zur größtmöglichsten Schonung und raschen Erholung des Patienten, so Dr. Schulmeyer. Erster Ansprechpartner am Standort sei Neurochirurg Marc Wenzl, Angestellter der Praxis. Wenzl habe sich bereits einen Ruf im Klinikum St. Marien erworben. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe", betont er, "die Patienten sollen bei mir und in St. Anna gut und umfassend betreut werden."

Schonende Behandlung

Im Vordergrund seines Beratungsgesprächs stehe eine möglichst schonende und patientenorientierte Behandlung. Deshalb sei eine Operation auch stets "das letzte Mittel", wenn andere Therapien nicht mehr weiterhelfen. "Wenn Patienten diese Einstellung mit mir teilen, dann haben wir bereits die Hälfte des Weges miteinander geschafft", ist Marc Wenzl überzeugt.

Eingebettet ist das neue Versorgungsangebot in die Fachabteilung Unfallchirurgie und Orthopädie unter der Gesamtleitung von Chefarzt Dr. Marcin Leszczynski. Dort erfolgt auch die gesamtheitliche Betreuung vor und nach der Operation.

Vorstand Klaus Emmerich freut sich, dass diese Kooperation zustande gekommen ist. "Ein Zeichen der Wertschätzung an unsere Mitbürger, denen wir rund um den schmerzenden Rücken ein möglichst breites, individuell zugeschnittenes Behandlungsspektrum anbieten möchten."
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