Kanal richtig flott verlegt

Niederricht wird an das Abwassernetz der Herzogstadt angeschlossen. Zugleich gibt es eine neue Wasserleitung für das Dorf, die von der Versorgungsgruppe Röckenricht gespeist wird. Die Baufirma hat sich mittlerweile zügig zum westlichen Dorfrand vorgearbeitet. Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
09.11.2015
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Im Bauamt der Herzogstadt ist man erfreut über den zügigen Fortschritt der verschiedenen Projekte. Nach dem Gewerbegebiet in Kauerhof und der Beendigung der Erschließung in Kropfersricht im Süden ist nun auch der Kanal- und Wasserleitungsbau in Niederricht im Nordwesten auf einem sehr guten Weg.

Von einem Anlieger kam der Hinweis zum reibungslosen und vorbildlichen Ablauf der 900 000-Euro-Maßnahme. Die SRZ nahm die Information auf und suchte das Gespräch mit Diplom-Ingenieur Gerd Maluche, der als Oberbauleiter Rede und Antwort stand. Zum Hintergrund: Der Stadtteil Niederricht wird an das Abwassernetz der Stadt Sulzbach-Rosenberg angeschlossen. Zugleich kümmert sich die Baufirma Steininger um eine neue Wasserleitung für das Dorf.

Völlig problemlos

Wie Maluche im Pressegespräch informierte, liefen die Arbeiten mit Tempo und vollkommen problemlos. Er sparte nicht mit Lob für das hohe Verständnis der Anlieger und die ausführende Baufirma. Die Tiefbauarbeiten seien fast vollständig abgeschlossen. Eine Unterschreitung des Zeitplans ist somit möglich.

Errichtet würden nur noch zwei Schmutzwasserhaltungen und zwei Hausanschlüsse. Schon Ende dieser Woche werde mit dem Abschluss gerechnet. Danach folgen punktuelle Ausbesserungen der Beton-Rinnensteine und die restliche Asphaltierung der Dorfstraße. "Hier wird Ende November als Termin angepeilt - vorausgesetzt, das Wetter spielt weiter mit", unterstrich Maluche.

Am neuen Regenrückhalteteich in östlicher Richtung müssen noch Pflaster- und Metallbauarbeiten sowie gestalterische Elemente (Gumpen im Auslaufbereich) umgesetzt werden. Als Absturzsicherung zwischen Regenrückhalteteich und Wirtschaftsweg wird eine Schutzplanke installiert.

Neuer Löschwasserteich

Parallel dazu folgt die Installation der Maschinen-, Steuer-, und Elektrotechnik in den beiden Schmutzwasserpumpwerken. Im Frühjahr soll dann noch ein neuer Löschwasserbehälter mit 100 Kubikmeter Fassungsvermögen errichtet werden.
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