Kategorisches Nein von CSU

Noch ist es nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, das Beachvolleyballfeld in Krötensee. Aber die CSU möchte prüfen lassen, ob das möglich wäre. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
28.02.2015
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Kein Beachvolleyballfeld im Alten Bad und auch keines im Bürgerpark: Die CSU lehnt inzwischen beide Varianten ab. Das teilte sie in der Stadtratssitzung der Stadtbaumeisterin mit. Im Gegenzug soll mit der Krötenseeschule verhandelt werden über die Nutzung des dortigen Feldes.

Dr. Patrick Fröhlich gab im Namen der CSU-Stadtratsfraktion bekannt, "dass wir bei unserer Ablehnung eines Beachvolleyballfeldes im Alten Bad bleiben und uns gezwungen sehen, von der Installation eines Feldes im Bürgerpark Abstand zu nehmen."

Man halte den Standort im Alten Bad weiterhin für ungeeignet, da hier wegen Lärmbelästigung der Anwohner, möglicher Verunreinigungen des Kneipp-Beckens und fehlender sanitärer Anlagen die Voraussetzungen für ein Beachvolleyballfeld nicht gegeben seien.

Von einer Installation im Bürgerpark müsse man nach interner Beratung ebenfalls Abstand nehmen: Wie schon die Stadtverwaltung dargelegt habe, sei der Standort von der Größe her sowie wegen der Nähe zum Kinderspielplatz ebenfalls nicht optimal geeignet und aller Voraussicht nach nur nach einer aufwendigen Bauleitplanung hierfür zu nutzen.

Als ausschlaggebendes Kriterium, erklärte Fröhlich, "kam für uns die äußerst angespannte Haushaltssituation hinzu, die auf der Stadtratsklausurtagung hinreichend diskutiert wurde." Konsens aller Fraktionen sei es gewesen, unbedingt erforderliche Pflichtaufgaben wie den Neubau der Jahnschul-Turnhalle in den Vordergrund zu rücken und gleichzeitig intensiv daran zu arbeiten, den Schuldenstand zu reduzieren.

Die CSU sehe "einen wesentlich dringenderen Bedarf bei einem Neubau der Jahnschul-Turnhalle" und sei der Ansicht, dass aufgrund verfügbarer Beachvolleyballfelder in der Stadt kein dringender Handlungsbedarf bestehe. "Wir werden bis auf Weiteres von der Realisierung und Finanzierung eines zusätzlichen Beachvolleyballfeldes im Stadtgebiet Abstand nehmen." Stattdessen sei zu prüfen, ob ohne großen Aufwand das Feld an der Krötensee-Mittelschule zeitweise für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden könne.
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