Kitas: Der Migrationshintergrund für die Statistik
Sprache ein Kriterium

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
05.03.2015
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Jeweils zum 1. März werden in den bayerischen Kindertageseinrichtungen Daten zu den betreuten Kindern und zum dort tätigen Personal erhoben. Unter anderem wird nach Angaben des Landesamts für Statistik der Migrationshintergrund abgefragt. Dies geschehe anhand von zwei Kriterien: ausländisches Herkunftsland mindestens eines Elternteils, also die Geburt eines Elternteils im Ausland, und in der Familie gesprochene Sprache.

Laut Erhebung des Landesamts für Statistik wurden am 1. März 2014 in der Stadt Amberg 1318 Mädchen und Buben in einer Tageseinrichtung betreut, darunter 514 (39 Prozent) mit Migrationshintergrund. Bei 324 Kindern (24,6 Prozent) wurde in den Familien überwiegend nicht Deutsch gesprochen. Im Landkreis hatten von insgesamt 3434 Kindern 561 (16,3 Prozent) mindestens einen Elternteil mit ausländischer Herkunft, bei 240 Kindern (7 Prozent) wurde daheim überwiegend nicht Deutsch gesprochen. Die jeweiligen Quoten für Bayern lagen bei 27 beziehungsweise 15,5 Prozent. Amberg steht damit in der Oberpfalz noch vor der Stadt Regensburg an der Spitze, während der Landkreis unter dem Oberpfalzdurchschnitt (20,5 beziehungsweise 10,9 Prozent) liegt.
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