Klares Nein der Wirtschaftsministerin zu dem Vorhaben
Fracking: Aigner unterstützt Landrat

Wir wollen diesen Umweltfrevel, bei dem unsere Heimat unnötig zerstört und unser sauberes Grundwasser gefährdet würde, auf keinen Fall.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.09.2014
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In der mittleren und nördlichen Oberpfalz wird es kein Fracking mit umweltgefährdenden Stoffen geben: Das sicherte die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner dem Amberg-Sulzbacher Landrat Richard Reisinger zu. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes hatte sich Reisinger im August mit einem Brief an die Ministerin gewandt, in dem er auf eine Resolution des Kreistages gegen den Einsatz von Fracking zur Rohstoffgewinnung verwies. In ihrer Antwort teilt Aigner nun mit, dass die bayerische Staatsregierung Fracking "strikt ablehnt" und der Landtag bereits im März den Beschluss gefasst habe, "die Erschließung unkonventioneller Gasvorkommen mittels Fracking unter Verwendung wassergefährdender, toxischer Substanzen abzulehnen". Ilse Aigner bezieht sich in dem Schreiben auch auf das Weidener Becken. In diesem konkreten Fall scheide Fracking schon wegen des Fehlens von Schiefergaslagerstätten aus, so die Ministerin. In Bayern existierten ausschließlich konventionelle Lagerstätten, in denen aufgrund der geologischen Voraussetzungen kein Fracking notwendig sei.

Reisinger nahm laut Pressemitteilung den Brief zur Kenntnis, kündigte aber an, das hochbrisante Thema dennoch nicht aus den Augen zu verlieren. "Wir wollen diesen Umweltfrevel, bei dem unsere Heimat unnötig zerstört und unser sauberes Grundwasser gefährdet würde, auf keinen Fall", sagte er.
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