Klimaschutz in der Verlängerung

AOVE-Sprecher Bernhard Lindner (rechts) und Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer freuen sich, dass für die nächsten zwei Jahre die Finanzierung des Klimaschutzmanagers Markus Schwaiger sichergestellt ist. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.06.2015
1
0

Drei erfolgreiche Jahre AOVE-Klimaschutzmanager verlangten nach einer Verlängerung: Die Zusage für eine weitere zweijährige Förderung liegt seitens des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vor.

Somit kann nach Angaben der AOVE die zielgerichtete Klimaschutzpolitik der ihr angehörenden Kommunen mit fachlicher Unterstützung von Markus Schwaiger weitergehen. Bernhard Lindner, AOVE-Sprecher und Bürgermeister von Hahnbach, sowie Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer freuten sich, dass die Förderzusage reibungslos über die Bühne ging.

Auch neue Themenfelder

Grundlage für die Anschlussförderung waren laut Lobenhofer die Fortsetzung laufender beziehungsweise noch nicht umgesetzter Projekte sowie die Planung neuer Themenfelder. Markus Schwaiger listete die Schwerpunkte der vergangenen drei Jahre auf: Ausbau und Nutzung erneuerbarer Energien, unter anderem in Kombination mit Bürgerbeteiligungsprojekten, und Aufbau eines kommunalen Energiemanagementsystems. Bei Letzterem seien alle kommunalen Liegenschaften mit verschiedenen Kennzahlen erfasst worden. Somit hätten die Kommunen einen optimalen Überblick über ihren Energieverbrauch, sehr einfach könnte Ansatzpunkte für energetische Optimierungen gefunden werden.

Die Finanzen schonen

Die Unterstützung bei der Umstellung der Straßen- und Innenbeleuchtung auf LED gehörte ebenso zum Aufgabenspektrum wie die Öffentlichkeitsarbeit. In Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Sulzbach-Rosenberg sei die sehr erfolgreiche Aktion Heizungspumpenaustausch initiiert worden. AOVE-Sprecher Lindner richtete den Blick auch auf die nächsten zwei Jahre. "Dabei wollen wir uns auf Projekte konzentrieren, durch die unsere Kommunen neben Energie auch finanzielle Ressourcen einsparen."

Als Beispiele nannte er den Einbau von intelligenten Stromzählern, die direkt in das Energiemanagement eingebunden werden könnten. Weitere Themen seien die Energieeffizienz bei der Trinkwasserversorgung, Photovoltaik-Anlagen mit Speichersystemen auf kommunalen Gebäuden mit Eigenstrom-Nutzung, Optimierung der bestehenden Wartungsverträge hinsichtlich der Umstellung auf LED-Technik und die sukzessive Umrüstung der kommunalen Fuhrparks auf Elektroautos.

Bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei den Bürgerprojekten will die AOVE sehr intensiv mit Landkreis-Klimaschutzkoordinatorin Katharina List sowie dem Sulzbach-Rosenberger Klimaschutzmanager Vincent Clarke zusammenarbeiten. Als erstes Projekt wird zur "Woche der Sonne" die Aktion Photovoltaik-Eigenverbrauch-Initiative starten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7771)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.