Klimaschutzmanager Vincent Clarke über die Strom-Autarkie in der Pestalozzischule
9,2 Tonnen Kohlendioxid weniger

Tagesaktuell werden Schüler und Personal in der Pestalozzischule über die Leistungen "ihrer" Photovoltaikanlage, die auf dem Dach der Turnhalle installiert ist, informiert. Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.06.2015
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Dem Klimawandel begegnet man am besten mit verschiedenen Strategien. Vincent Clarke weiß, auf welchen Sektoren Potenzial liegt, um Energie einzusparen und CO2 zu minimieren. Er bekleidet in der Herzogstadt den Posten des Klimaschutzmanagers. Zusammen mit seinen Kollegen im Landkreis ist er für Bürger und Kommunen Ansprechpartner und fachlicher Ratgeber.

Am Beispiel der Photovoltaikanlage auf der Pestalozzischule erläuterte Clarke im Pressegespräch, wie umwelt- und klimafreundlicher Sonnenstrom erzeugt wird. Der Clou der ganzen Sache liegt im Anschluss an die Stromverteilung im Haus, so dass der erzeugte Sonnenstrom direkt verbraucht werden kann.

"Gedanklich bedeutet dies, dass der Solarstrom erst durch das Schulgebäude fließt und von den in Betrieb befindlichen elektrischen Geräten verbraucht wird", unterstreicht der Experte. Stehe mehr PV-Strom zur Verfügung als benötigt wird, fließt der Strom ins öffentliche Netz. "Durch den Eigenverbrauch entstand eine Reduzierung des Bezugsstroms um 20 Prozent. Dies bedeutet für das Jahr 2014 eine Einsparung von 9,2 Tonnen CO2", freut sich der Klimaschutzmanager.
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