Kneipp-Verein besichtigt Pharma-Unternehmen Böhringer Ingelheim
Eher eine Stadt als Fabrik

Die Mitglieder des Kneipp-Vereins ließen sich bei der Führung durch Böhringer Ingelheim umfangreich informieren. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
11.11.2014
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Eine sehr seltene Möglichkeit hinter die Kulissen der Pharma-Industrie zu blicken, bot sich dem Kneipp-Verein Sulzbach-Rosenberg mit einer Tagesfahrt zu Böhringer Ingelheim. Zur großen Überraschung aller kam man aber statt in einer Fabrik in einer ganzen Stadt mit Produktions- und Verwaltungsgebäuden, eigener Kläranlage, eigener Feuerwehr und eigener Energieerzeugung an.

Verwunderlich war für die Ausflügler, dass einer der größten Arzneimittelhersteller weltweit in vierter Generation als Familienbetrieb geführt wird. Dies sei laut einer Pressemitteilung spürbar gewesen, denn es gebe vor Ort viel Grün und freiwillige Umweltmaßnahmen. Hergestellt werden rund 60 Medikamente, verschreibungspflichtige und für die Selbstmedikation, außerdem Impfstoffe und Arzneimittel für Tiere.

Auch in der Forschung ist Böhringer Ingelheim tätig. Das Hauptgebiet sind die Biologika, von denen man sich in Zukunft vollkommen neue Medikamente mit wenig Nebenwirkungen verspricht gegen bis dato nicht behandelbare Krankheiten. Die Entwicklungszeit für ein neues Medikament dauert etwa zwölf Jahre. Das bedeutet gleichzeitig eine Milliarde Euro Investition mit ungewissem Ausgang.
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