Kneippbecken und Kropfersricht als Themen im Stadtrat
Bürgermeister darf nun Ehen schließen

Für 25 Jahre Mitarbeit im Stadtrat dankte Bürgermeister Michael Göth (Mitte) Joachim Bender (links) und Norbert Klotz (rechts). Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
25.06.2015
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Sicher ist man nach 25 Jahren Mitarbeit im Stadtrat noch kein Urgestein, aber für Bürgermeister Michael Göth war es Anlass genug, um zwei verdiente Kollegen bei der Sitzung am Dienstag zu würdigen: Joachim Bender (SPD) und Norbert Klotz (CSU) gehören seit 1990 dem Stadtrat an. Während dieser Zeit waren die beiden Kommunalpolitiker in verschiedenen Ausschüssen und auch als Fraktionsvorsitzende tätig.

Neuer Standesbeamter

Eine weitere Personalie befasste sich dann mit dem Stadtoberhaupt selbst. Der Stadtrat bestellte Michael Göth einstimmig zum Standesbeamten mit der Einschränkung des Aufgebenbereichs auf Eheschließungen und Begründung von Lebenspartnerschaften.

Ums Geld ging es bei der Kindertagesstätte An der Point. Hier stand wegen gesetzlicher Vorgaben ein Erhöhung der Gebühren für das Kindergartenjahr 2015/16 an. Die Änderung betrifft nur Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bis zur Einschulung. Die einstimmig beschlossene neuartige Staffelung der Gebühren sei Voraussetzung für eine staatliche Förderung. Es kommt zu folgenden Erhöhungen: bis 5 Stunden: um 2 Euro; 6 St./4 Euro; 7 St./4 Euro und 8 St./4 Euro.

Auch mit dem Zustand der Kneippanlage im alten Stadtbad mussten sich die Räte am Dienstag befassen. Bürgermeister Michael Göth teilte mit, dass sich Rudolf Stegmann auch weiterhin als ehrenamtlicher Betreuer dieser Anlage zur Verfügung stellt.

Das Bauamt informierte, dass für den Betrieb ein Edelstahlboden eingeschweißt werden muss, um die Dichtheit wieder herzustellen. Mittel sind beantragt, Angebote werden eingeholt. Das Becken sei vom Bauhof gereinigt und außer Betrieb genommen worden. Eine provisorische Reparatur führt der Bauhof aus.

SPD-Fraktionsvorsitzender Achim Bender erkundigte sich nach den Kosten, Karl-Heinz Kreiner (FDP/FWS) verwies auf die verwilderte Bochbeckquelle.
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