Kreisjugendring stellte dafür zusätzlichen Mitarbeiter ein - Alkoholfreie Cocktailbar als ...
Taschengeld-Börse startet durch

Spritzig grün und wertvoll im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch: Die alkoholfreie Cocktailbar des Kreisjugendrings wartet auf Einsätze. Sieben Termine stehen heuer bereits im Kalender. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.04.2015
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Ein Füllhorn des Lobes für seine aktive, engagierte, bunte und kreative Arbeit bekam der Kreisjugendring (KJR) bei der Frühjahrsvollversammlung ausgeschüttet: Aus einer breiten Themenpalette standen die alkoholfreie Cocktailbar sowie die Taschengeldbörse im Fokus, denn gerade in diesen beiden Sektoren sollen in der Zukunft noch mehr Vereine und Gruppierungen erreicht werden.

KJR-Vorsitzende Cornelia Bäuml freute sich über den guten Besuch der Delegierten im Wittelsbacher-Saal in Ensdorf. Sie zeigte sich erfreut, dass die Zahl der Jobvermittlungen bei der Taschengeldbörse steige. Diese Tendenz wolle der Kreisjugendring noch intensivieren. Bäuml stellte daher den Antrag, einen zusätzlichen Mitarbeiter für die Taschengeldbörse einzustellen. Diese Stelle müsste der Kreisjugendring im zweiten Halbjahr 2015 aus den Rücklagen im Jugendetat bestreiten, Landrat Richard Reisinger würde eine Übernahme dieser Kosten ab 2016 durch den Landkreis befürworten.

Thomas Schieder, Leiter des Kreisjugendamtes, warb ebenfalls für diesen Antrag und stellte heraus, dass es wichtig sei, dieses Angebot flächendeckend im Landkreis anzubieten und wichtige Qualitätsmerkmale wie die persönliche Ansprache vor Ort zu erfüllen. Die Delegierten votierten schließlich einstimmig für eine neue Stelle unter diesen Voraussetzungen. Bewerben möchte der KJR ebenso intensiv seine alkoholfreie Cocktailbar, die im vergangenen Jahr neunmal genutzt wurde und für die 2015 bis jetzt sieben Veranstaltungen gebucht seien. Auch die Zahl dieser Einsätze sollte künftig gesteigert werden.

Multiplikatoren gesucht

Auf die Suche nach Multiplikatoren für Jugendbegegnungen machte sich Claudia Mai, kommunale Jugendpflegerin. Es bestehen Landkreispartnerschaften mit Frankreich und Schottland. Zunächst soll der Austausch mit Schottland intensiviert werden. Die gesuchten Multiplikatoren sollten über 18 Jahre alt sein, gute Englisch-Kenntnisse besitzen und an einer längerfristigen Kooperation interessiert sein, Rückmeldungen erbat die Jugendpflegerin bis Freitag, 22. Mai.
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