Kreisvorsitzender Albert Geitner beschreibt Freie Wähler als wichtigen Ausgleich
Nicht nur Zünglein an der Waage

Bei der Hauptversammlung der Freien Wähler neu gewählte Vorstände auf Kreisebene zusammen mit Beisitzern (von links): Peter Meyer, Georg Finster, Hans-Martin Schertl, Günther Frieser, Joachim Neuß, Alexandra Sitter-Czarnec, Reinhard Seidl, Peter Dotzler, Matthias Singer und Albert Geitner. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.12.2015
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Auch wenn Freie-Wähler-Kreisvorsitzender Albert Geitner eher ein Freund der leisen Töne ist, waren es gerade seine klaren Worte auf der Hauptversammlung von Kreisvereinigung und Kreisverband, die die Mitglieder überzeugten, heißt es in einer Pressemitteilung. In Zeiten einer absoluten Mehrheit der CSU im Landtag sei die Arbeit von kleineren Parteien wie den Freien Wählern (FW) besonders wichtig, betonte er mehrfach.

Aktuell zählen der Kreisverband 80, die Kreisvereinigung 47 Mitglieder. Geitner zeigte sich auch erleichtert, dass in der Kreisvereinigung die Stadt Amberg und der Landkreis heuer wieder zusammengefunden haben. Sein Dank galt hier Veronika und Erwin Niklaus (Amberg), die mit ihrer "äußerst loyalen und partnerschaftlichen Arbeit" sehr wesentlich dazu beigetragen hätten. Deutlich machte der Kreisvorsitzende auch, welch wichtigen Stellwert die Freien Wähler in Zeiten einer absoluten Mehrheit der CSU im Landtag hätten. Das gelte gleichermaßen für eine nötige Balance in Gremien wie dem Rundfunkbeirat oder den Verwaltungsräten der Sparkassen.

Der richtige Ansatz

Vor anstehenden Vorstands- und Delegiertenwahlen bezog der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Peter Dotzler, Stellung zu aktuellen Themen. Eine der wichtigsten Entscheidungen im Plenum des Landkreises sei die Verabschiedung des "Rekordhaushaltes 2015" mit einem Volumen von 105 Millionen Euro gewesen. Nicht zuletzt dank des Einsatzes der Freien Wähler sei gelungen, die Kreisumlage um "erfreuliche ein Prozent" von 44,4 auf 43,4 Prozent zu senken.

Dennoch, so Dotzler, seien die Einnahmen aus der Kreisumlage um 55 000 Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, weil die Gemeinden eine höhere Umlagekraft, sprich bessere Einnahmesituation, erwirtschaftet hätten. Der Kreishaushalt erfülle, realistisch gesehen, alle Wünsche, wobei Schwerpunkte bei Investitionen in die Gesundheit (St.-Anna Krankenhaus 18 Millionen), Bildung und Verkehrssicherheit (begleitende Radwege) gesetzt wurden. Zur "größten Herausforderung" sei inzwischen aber die Bewältigung des anhaltenden Flüchtlingszustroms geworden.
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