Kultur, Café und Kraft

1400 Quadratmeter umfasst der Fitnessbereich, die Halle wurde in Rekordzeit von nur neun Wochen errichtet und ist gut angenommen. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.06.2015
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Der Name ist Programm: "Max" heißt die neue Mitte von Rosenberg, unterteilt in einige Unterkategorien wie Physio, Reha, Fitness oder Café. Im neugestalteten früheren Heldrich-Anwesen ist Leben eingezogen, im Sommer und Herbst folgen die restlichen Nutzer. Rund 2,5 Millionen Euro hat Investor Ludwig Hetzenegger dann verbaut. Doch das ist noch nicht alles.

In der Rekordzeit von nur neun Wochen entstand der mächtige Anbau hinter dem alten Anwesen, darin ist jetzt das Fitness-Center eingezogen. Hetzenegger berichtet stolz von rund tausend Kunden in der Kartei, die bereits das umfangreiche Angebot wahrnehmen.

Riesen-Angebot

Mächtig Betrieb herrscht schon seit Wochen täglich an den Maschinen und auf den Spinning-Rädern im ersten Stock und unten. Insgesamt sind hier inklusive Nassbereich und Umkleideräumen rund 1400 Quadratmeter neu entstanden - das ist "Max Fitness" (Life-Aktiv Lounge). Bereits am 1. Juli geht die neue Sauna in Betrieb.

Im Erdgeschoss soll auf 230 Quadratmetern eine Physiotherapie-Praxis (Max Physio) einziehen und am 1. Januar 2016 starten. Die eigene Reha-Abteilung daneben wird als "Max Reha" fungieren. Zwischen dem alten und dem neuen Gebäudeteil residiert ab 1. September die "Fight Smart Kickbox-Akademie". Die Gastronomie, die "Rosenberger Kaffee-Stub'n", also "Max Café", eröffnet im Herbst und bietet auch eine Terrasse.

Saal ab Herbst bereit

Vorne, an der Poststraße, regiert die Muse: Das bekannte Rosenberger Musik- und Kulturzentrum MuK zieht hier ein, bereits ab 1. August läuft der Umzug. Am 22. August wird das große Sommerfest am "Max" die ersten Besucher ins MuK und die anderen neuen Projektteile führen, am 14. September nimmt die Musikschule dann den offiziellen Unterrichtsbetrieb auf. Die Tanzschule Schwandner schlägt neben dem MuK ihr Domizil auf, sie bietet Standard- und lateinamerikanische Kurse und vieles mehr. Der neue Saal mit seinen 340 Quadratmetern, Parkettboden und Bühne kann ab Herbst von beiden Institutionen genutzt werden.

Sportliche Einheit

Hetzenegger setzt sehr auf Synergie-Effekte: Kickboxer und Fitness-Studio können zusammenarbeiten, eingebunden sind Physio, Reha und Sauna. Oben bilden Muk, Tanzschule und Café die andere Einheit. Und er verfolgt, neben der Gestaltung des Außenbereichs, auch noch unbeirrt sein anderes Ziel: die Kletter-Anlage in einer Holzhalle über dem denkmalgeschützten Maxhütten-Klärbecken. Gemeinsam mit zwei regionalen Vereinen soll hier eine Kletterlandschaft für jede Generation und jeden Schwierigkeitsgrad entstehen.

Auch sie ist Teil des Gesamt-Sportkonzeptes und wird wohl nocheinmal eine dreiviertel Million Euro an Investition erfordern. "Wir sind auf einem guten Weg!", meint Ludwig Hetzenegger zu diesem Anschlussprojekt. Die Parkplätze rund um das Objekt wachsen ebenfalls beständig. Über dem "Kultur-Teil" an der Südseite sind noch drei Etagen frei: Hier wird eine Büro-Ebene entstehen, darauf noch zwei Stockwerke mit diversen Wohnungen. Dann ist "Max" fertig. Vorerst.
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