Kulturnotizen Konzert mit Hans Söllner

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
11.07.2015
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Hans Söllner, bayrisches Urgestein, Liedermacher, Quertreiber, Freiheitsdenker (oder -held), Kommentator, Agitator, Mensch - oder einfach die "wilde Sau aus Reichenhall" feierte dieses Jahr sein 35. Bühnen-Jubiläum. Aber der bayrische Dylan tut es seinem Idol gleich und führt seine "Never Ending Tour" auch 2015 fort. Am Samstag, 1. August, gastiert er um 18 Uhr in der Maxhütte-Hochofen-Plaza. Im Gepäck hat er zwei Oberpfälzer Künstler. Julia Christl und die schräge Kapelle "Fuadadeimuada" aus Regensburg flankieren Hans Söllner und seine vierköpfige Kombo.

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Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unterTelefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0 sowie unter www.nt-ticket.de.

Britische Vokalkunst in der Basilika

Waldsassen. "O clap your hands" heißt das nächste Basilika-Konzert am Sonntag, 19. Juli, um 17 Uhr. Der Chor der St. Giles-Kathedrale singt britische Vokalkunst aus mehreren Jahrhunderten. Das Konzert steht unter der Leitung von Michael Harris. Peter Backhouse spielt an der Orgel. Der "St. Giles' Cathedral Choir" aus Edinburgh führt Werke von Tallis, Byrd, Purcell, Stanford, Parry, Kenneth Leighton und James MacMillan auf. Der Chor besteht aus 30 Sängern und wurde in seiner heutigen Formation vor 50 Jahren gegründet. Er singt jeden Sonntag sowie bei besonderen nationalen Anlässen.

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Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unterTelefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0 sowie unter www.nt-ticket.de.

Limes im Rampenlicht

Nürnberg.(dpa) Der vor zehn Jahren verliehene Welterbestatus hat den römischen Grenzwall Limes stärker ins Rampenlicht gerückt. Viele Menschen beschäftigten sich inzwischen mit diesem Zeugnis römischer Vergangenheit, sagte der bayerische Landeskonservator Sebastian Sommer. Er ist auch Vorsitzender der Deutschen Limes-Kommission. Zudem habe die Forschung - auch dank der stärkeren öffentlichen Förderung von Limes-Projekten - Auftrieb erhalten. So hätten Wissenschaftler mit Spezialscannern den 550 Kilometer langen Limes abgeflogen und die genaue Lage des einstigen römischen Grenzwalls ermittelt.

In Bayern habe man mit Hilfe neuer moderner Technik nicht überbaute Römer-Castelle und dazugehörige zivile Siedlungen geophysikalisch vermessen. Der Grenzwall Limes markierte vom Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus bis zur Mitte des dritten Jahrhunderts die Grenze des römischen Reiches zu den Gebieten der Germanen. Heute verläuft er durch die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Vor zehn Jahren wurde das Bodendenkmal in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen.
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