Landkreis in Sachen Verbreitung des schnellen Internets in Bayern mit an der Spitze
Zu 100 Prozent im Verfahren

Die Weichen für ein schnelles Internet im Landkreis sind gestellt.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
07.11.2014
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Der Landkreis gehört zu den ersten in ganz Bayern, die alle Kommunen im Förderverfahren für schnelleres Internet haben. Diese positive Nachricht verbreiteten Landrat Richard Reisinger und Kurt Beyerlein, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, laut Pressemitteilung offiziell. Bislang befinden sich, so Beyerlein, bayernweit erst die Kreise Bad Kissingen, Haßberge, Neumarkt und Straubing-Bogen sowie ab sofort Amberg-Sulzbach mit 100 Prozent ihrer Gemeinden im Verfahren.

"Die Weichen für ein schnelles Internet sind somit gestellt", freute sich Reisinger. Dieses gehöre in der heutigen Zeit zum Standard und sei für Firmen ein mitentscheidender Faktor bei der Standortwahl.

Beyerlein wies darauf hin, dass mit Etzelwang bereits eine Gemeinde aus dem Landkreis den ministeriellen Zuwendungsbescheid erhalten und inzwischen einen Kooperationsvertrag mit einem Netzbetreiber unterzeichnet habe. Vier weitere Kommunen werden voraussichtlich im Januar das Auswahlverfahren abschließen und einen Netzbetreiber für den Aus- und Aufbau eines NGA-Netzes verpflichten können, so Beyerlein. Bayernweit sind bislang 63 Prozent der Kommunen, darunter auch die Stadt Amberg, im Förderverfahren. Viele Gemeinden arbeiten interkommunal zusammen und sichern sich damit zusätzlich 50 000 Euro Förderung. Insgesamt stehen für ganz Bayern 1,5 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung; für Amberg-Sulzbach und Amberg sind es bis zu 22,7 Millionen Euro.
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