Landkreis-Krankenhäuser jetzt im Aktionsbündnis - Logischer Schritt
Patientensicherheit im Fokus

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
30.06.2015
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Das Thema Patientensicherheit hat im St.-Anna-Krankenhaus und in der St.-Johannes-Klinik traditionell einen hohen Stellenwert. Deshalb ist das Kommunalunternehmen Krankenhäuser des Landkreises nun freiwillig dem Aktionsbündnis Patientensicherheit beigetreten. Man hat sich somit einem hohen Qualitätsstandard verpflichtet.

Der Druck wächst

Das Aktionsbündnis ist ein bundesweites Netzwerk für die kontinuierliche Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland. Es setzt sich für eine sichere Gesundheitsversorgung ein und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung geeigneter Methoden. Zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitswesen sind Mitglieder und Förderer.

"Die wirtschaftlichen Restriktionen, die die Gesetzgebung den Krankenhäusern auferlegt, setzen die Krankenhäuser seit Jahren und zunehmend unter erheblichen Druck, der oftmals ohne Personaleinsparungen nicht zu kompensieren ist", erläutert der Qualitätsmanagement-Beauftragte und stellvertretende Vorstand es Kommunalunternehmens, Roland Ganzmann. Organisatorische und strukturelle Maßnahmen für die Patientensicherheit würden auch aus diesem Grund immer wichtiger, die Aktivitäten der beiden Krankenhäuser deshalb kontinuierlich weiterentwickelt. Beispielsweise werden regelmäßig Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen durchgeführt. Qualitätszirkel gehören vielfach ebenso zum Alltag wie Checklisten im OP, Patientenarmbänder zur Identifizierung, Markierungen des Eingriffsortes zur Vermeidung von Seitenverwechslungen.

Aber auch Zählkontrollen und vieles mehr, patientenspezifische Medikationspläne zur Verbesserung der Arzneimittel-Therapiesicherheit und Screening auf multiresistente Erreger sind zusätzliche Maßnahmen, die die Sicherheit von Patienten erhöhen.
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