Landtagsvizepräsidentin Inge Aures zum Seidel-Saal
"Willen bekunden"

Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt gehörte für Inge Aures, Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags mit zum Besuchsprogramm im Rathaus. Zentraler Punkt der Stippvisite mit MdL Reinhold Strobl (rechts) war ein Gespräch mit Bürgermeister Michael Göth über die Zukunft des Seidel-Anwesens. Hier riet die Landespolitikerin der Stadt zu einem Ankauf, um den wertvollen Bestand dauerhaft zu sichern. Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.11.2015
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"Suchet der Stadt Bestes", lautete die Widmung, die Landtagsvizepräsidentin Inge Aures (SPD) im Rathaus ins Goldene Buch schrieb. Und ihr Besuch hatte dies wirklich zum Inhalt, drehte sich doch das Gespräch um die Zukunft des Seidel-Anwesens mit Verlagsarchiv, Druckerei und Bibliothek.

Zusammen mit MdL Reinhold Strobl will die frühere Kulmbacher Oberbürgermeisterin bei den entscheidenden Stellen mit anschieben, um den Ankauf dieses "Kulturgutes von unschätzbarem Wert" auf das Gleis zu setzen. Aber dazu seien noch einige Vorarbeiten zu leisten.

Als unabdingbar nannte Aures im Gespräch mit Bürgermeister Michael Göth, Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn, Archivar Johannes Hartmann und Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer eine eindeutige Willenserklärung des Stadtrates. Dieser solle zum Ankauf des Seidel-Ensembles schnellstmöglich einen Beschluss fassen.

Nur so sei es möglich, erläuterte die sozialdemokratische Landtagsabgeordnete, dass bei den entsprechenden Stellen, darunter die Bayerische Landesstiftung oder der Entschädigungsfonds, die Zuschuss- und Fördermittel beantragt werden könnten.

Eile geboten

Hier sei Eile aber geboten, um sich hohe Förderquoten zu sichern. Bis dato habe der Stadtrat die Verwaltung einstimmig ermächtigt, Voruntersuchungen zur Statik und zum Brandschutz umzusetzen. Auf deren Grundlagen sollen die Sanierungskosten ermittelt werden. Flankiert von einem klaren Nutzungskonzept und einer Bilddokumentation würden dann die Förderstellen angesprochen. (Zum Thema)
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