Leidenschaft und Heimatliebe

Ehrungen für Mitglieder gab es bei den Briefmarkenfreunden: Von links Regionalvorstand Hans Dietmayr, Daniel Laurer, Dr. Heiko Übler, Karin Übler, Karl Scherm und Bürgermeister Michael Göth. Bild: gf
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.12.2014
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Eine enge Verbindung mit der Herzogstadt, ungebrochener Sammeleifer und ein intaktes Vereinsleben zeichnen die Briefmarkenfreunde aus. Seit 50 Jahren verfolgen sie diese Ziele. Beim Rückblick galt den Stützen der Philatelisten besonderes Lob.

Zu ihrer Jahresbilanz trafen sich die Briefmarkenfreunde im Vereinslokal Altstadt-Café. Dabei standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften im Fokus. Karl Scherm, Gründungsmitglied und Förderer des Vereins, galt eine besondere Auszeichnung für 50-jährige Treue.

Neue Ansichtskarte

Vorsitzender Daniel Laurer berichtete vor einem vollen Haus von vielen Aktivitäten. Der erste Höhepunkt sei der Besuch der Briefmarkenmesse in München gewesen. Darauf folgte die Teilnahme am 38. Altstadtfest mit Präsentation und Verkauf der Ansichtskarte "80 Jahre Zusammenschluss von Sulzbach und Rosenberg".

Nach dem letztjährigen Erfolg am Annaberg war die Verkaufsbude der Briefmarkenfreunde auch heuer wieder gut besucht. Weiter stand im Herbst eine Zugfahrt zur Briefmarkenmesse nach Sindelfingen an. Als absoluter Höhepunkt im Vereinsjahr darf die Veranstaltung mit der Stadt Sulzbach-Rosenberg am 11. Oktober gewertet werden: Anlässlich der 50-Jährigen Patenschaft der Stadt mit der Bundesmarine stellte der Verein eine eigens gestaltete Ansichtskarte, einen Beleg, eine individuelle Briefmarke sowie einen zu diesem Anlass passenden Sonderstempel vor. Für die Gestaltung erfuhr Björn Reitzenstein großen Dank.

Fester Bestandteil

Bürgermeister Michael Göth lobte die Aktivitäten des Vereins und die Mitwirkung am geselligen Leben der Stadt wie zum Beispiel beim Altstadt- und Annabergfest sowie bei der Feier "50 Jahre Patenschaft mit der Bundesmarine".

Hans Dietmayr, Landesverbandsbeirat der Oberpfalz, bedankte sich für die Einladung und berichtete über die Arbeit auf Bezirksebene. Dabei stellte er fest, dass die Vereine der Oberpfalz insgesamt gut aufgestellt seien. Lediglich der Nachwuchs in den einzelnen Vereinen bereite ihm Sorgen. Hier sollte in den nächsten Jahren versucht werden, "Junge Sammler" zu gewinnen.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins nahm jedes Vereinsmitglied eine Klappkarte mit individueller gestalteter Briefmarke als Andenken entgegen.

Es folgte eine große Tombola, die von der Unterstützung der heimischen Geschäftswelt und der Mitgliedern lebte. Mit dem Rückblick war traditionell auch das Vereinsessen verbunden.
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