Leipziger Opernhaus als Zuckerl für die Teilnehmer am Wettbewerb "Jugend musiziert"

Leipziger Opernhaus als Zuckerl für die Teilnehmer am Wettbewerb "Jugend musiziert" (cog) Monatelang übten die Schüler der Städtischen Sing- und Musikschule für den Regionalwettbewerb Jugend musiziert und erzielten beeindruckende Ergebnisse. Jetzt lud der Förderverein die Teilnehmer zur Opernfahrt nach Leipzig ein - samt Eltern und Lehrern. Sie sahen dort Manon Lescaut von Giacomo Puccini. Mit einer Führung durch das Opernhaus stimmte man sich auf den Abend ein. So erfuhren vor allem jüngere Musikschüle
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
21.03.2015
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Monatelang übten die Schüler der Städtischen Sing- und Musikschule für den Regionalwettbewerb Jugend musiziert und erzielten beeindruckende Ergebnisse. Jetzt lud der Förderverein die Teilnehmer zur Opernfahrt nach Leipzig ein - samt Eltern und Lehrern. Sie sahen dort Manon Lescaut von Giacomo Puccini. Mit einer Führung durch das Opernhaus stimmte man sich auf den Abend ein. So erfuhren vor allem jüngere Musikschüler, was hinter den Kulissen passiert. Vor der Premiere wird mindestens zwei Jahre gearbeitet. Der Regisseur erarbeitet eine stimmige Interpretation, Bühnen- und Kostümbildner sowie Lichtdesigner machen sich ans Werk. Etwa ein Jahr vor der ersten Aufführung bekommen die Sänger ihre Noten. Erst in den letzten acht Wochen vor dem großen Tag wird szenisch gearbeitet. Die Gruppe besuchte Probenbühne und Ballettsaal. Zum Schluss konnten die Gäste gar auf die Hauptbühne gehen und die Kulissen für die abendliche Aufführung von hinten sehen. Wichtig sei der Brandschutz. Schließlich erzeugen die 750 Bühnenscheinwerfer enorme Hitze. Deshalb sind stets Feuerwehrleute zugegen. Außerdem ist das Bühnenhaus samt Orchestergraben durch einen eisernen Vorhang vom Zuschauerhaus getrennt. In der Pause konnten die Sulzbach-Rosenberger den Vorhang in Aktion erleben. Innerhalb von nur 30 Sekunden schloss eine 150 Tonnen schwere Wand aus Stahl die Bühne ab. Großartige Sänger und ein wunderbares Orchester begeisterten die Besucher, die plausible Inszenierung ermöglichte es auch den Kindern, der Handlung zu folgen. So war diese Opernfahrt nicht nur Belohnung für das Engagement bei Jugend musiziert, sondern zugleich Ansporn für weiteres Engagement . Bild: hfz
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