Lernen zwischen Baumaschinen

Der Neubau ist bezogen, die Schüler sind begeistert von den hellen, freundlichen Räumen. Bilder: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.10.2015
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"Unsere Schule ist die schönste, weil sie die neueste ist!" Da hatte er nicht unrecht, der Knirps, den Rektor Axel Malich befragte. Der erste Bauabschnitt am Sonderpädagogischen Förderzentrum für rund fünf Millionen Euro ist fertig, der zweite angelaufen. 2018 sind dann insgesamt 14 Millionen Euro verbaut.

Energetisch vorbildlich, nachhaltig und jederzeit erweiterbar, so entstand der Neubau, und so geht es weiter, legte Architekt Alfred Popp dar, als Landrat und Firmenvertreter zur Inbetriebnahme des Neubaus erschienen. Erstklassige Fenster, hinterlüftete Fassade, LED-Technik, Lüftung, Photovoltaik - an alles wurde gedacht bei den hochwertigen Materialien.

Ohne Container

Rektor Axel Malich dankte für die hohe Qualität, und Landrat Richard Reisinger lobte die Schulleitung und das Gebäudemanagement des Landkreises für vorbildliche Zusammenarbeit: "Wir kommen während der Generalsanierung ohne Containerlösung aus."

Grund dafür sei auch das flexible pädagogische Baukasten-System mit Unterrichtsverlagerungen. Die 1977 errichtete und später durch einen Anbau ergänzte Schule hatte erhebliche Mängel aufgewiesen: Marode Elektro-Heizung und Fenster, unzureichende Dämmung, Sanierungsbedarf bei Brandschutz und Sicherheit sowie ein Flächenüberhang sprachen für eine Generalsanierung. 2012 beschloss der Kreistag das Konzept: drei Bauabschnitte bei laufendem Unterrichtsbetrieb. Startschuss war im Juni 2014.

Im ersten, jetzt eingeweihten Abschnitt entstand der abgekoppelte Neubau mit Klassenzimmern, Fachräumen (Physik, Biologie, Chemie, Handarbeit), Lehrerzimmer, Ganztagesbetreuung und Lehrküche. Im Bauabschnitt 2 geht es um die Sanierung des Anbaues, im letzten Abschnitt wird der Altbau komplett abgebrochen, dann ein Neubau zwischen dem neuen Haus und dem Anbau eingefügt: Dieser ergänzt den Haupteingang, den Speisesaal und die Aula. Gleichzeitig stellen die Firmen die Außenanlagen fertig und sanieren die Turnhalle.

Großes Fest zum Schluss

5000 Quadratmeter Nutzfläche mit 14 modernen Klassenzimmern samt Medienausstattung. Differenzierungsräumen, flexiblen Trennwänden, Verwaltung und Ganztagsschule sichern dann mit der Mittagsbetreuung und der Eingliederung der Stütz- und Förderklassen das Schulkonzept. "Und dann kommt die große Feier doch noch", versprach der Landrat.
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