Linke kritisieren US-Manöver

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
07.10.2015
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In den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels folgt ein Groß-Manöver auf das nächste. Die Vorsitzende des Kreisverbandes Mittlere Oberpfalz der Linken, Heide Kaschner, will die militärischen Übungen nicht mehr hinnehmen. Spätestens seit dem Absturz des amerikanischen Kampfjets im Landkreis Neustadt/WN sei ein Umdenken nötig, teilt Kaschner in einer Presseerklärung mit.

"Die Folgen des Flugzeugabsturzes werden nur scheibchenweise der deutschen Bevölkerung bekanntgegeben, über die Ursachen ist noch gar nichts bekannt", schimpft die Vertreterin der Linken, die auch dem Landesvorstand angehört. "Jetzt wird wieder mit Kampfjets geübt, nur sind diese mit scharfer Munition bestückt. Nicht auszudenken, wie der Absturz ausgegangen wäre, wenn die F16-Maschine auch scharfe Munition an Bord gehabt hätte. Bei den Übungen werden außerdem auch noch schwere Panzer und Drohnen zum Einsatz kommen."

Es stelle sich die Frage, warum die US-Armee diese Übungen in der nördlichen Oberpfalz abhalten müsse. Die Bevölkerung sei seit langem von permanentem Schießlärm, Verkehrschaos, Schmutz und anderen Beeinträchtigungen genervt.
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