Martinimarkt zieht in der Herzogstadt die meisten Händler und Besucher an
Besuchermagnet im Herbst

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.11.2014
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Anlässlich des Martinstages wird sich 16. November die Sulzbach-Rosenberger Altstadt von rund einhundert Fieranten in einen attraktiven und turbulenten Marktplatz mit Ständen und Attraktionen verwandelt, der zu einem erlebnisreichen und vergnüglichen Bummel für Jung und Alt einlädt.

Von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr abends werden die Händler aus allen Branchen in geballter Vielfalt ihre Ware feil bieten und für ein buntes Marktspektakel der Extraklasse sorgen.

Um 13 Uhr öffnen auch die Geschäfte ihre Pforten, die für ihre Kunden an diesem Tag sicherlich so manches Schnäppchen und Sonderaktion bereithalten.

Die lebens- und liebenswerte Herzogstadt zeichnet sich durch ein blühendes Gemeinwesen aus - und gerade beim Martinimarkt präsentiert sich Sulzbach-Rosenberg als ein aufstrebendes Einkaufsparadies, denn hier versteht man sich als starkes Mittelzentrum mit allen Einrichtungen der Daseinsvorsorge und als Einkaufsstadt der kurzen Wege.

Beratung das ganz große Plus

Die vielen leistungsfähigen Fachgeschäfte halten ein breitgefächertes Angebot an preiswerten Qualitätswaren für ihre Kunden bereit. Besonders groß geschrieben werden in den bewährten Fachgeschäften Freundlichkeit, fachkundige Beratung und Kundenservice. Auch Sonderwünsche werden jederzeit gerne erfüllt.

Die traditionsreiche Dienstleistungsstadt Sulzbach-Rosenberg steht deshalb immer zum Erlebniseinkauf bereit. Jeder Besuch ist bestimmt lohnenswert. Dies gilt insbesondere für die vorzügliche Gastronomie, die einen sehr guten Ruf hat. Die zahlreichen Parkmöglichkeiten und der gute Stadtbus-Service erleichtern den Besuchern ein vergnügliches Einkaufen.

Seit anno 1498 lässt sich in der Herzogstadt urkundlich das Abhalten von Märkten belegen. Nach Aufzeichnungen der Stadtkammer über die Abrechnung von Marktgebühren wurden bereits 1640 zu den auch heute noch geltenden Jahrmarkt-Tagen fünf Märkte abgehalten. Ursprünglich dauerten diese Märkte vier Tage.

Der Martini-Markt war jedoch damals noch ein Allerheiligen-Markt und wurde am Sonntag nach Allerheiligen abgehalten. 1861 erfolgte dann auf Veranlassung des protestantischen Pfarramtes auf Weisung des Consistoriums die Verlegung auf den Sonntag nach Martini.

Durch eine Kreisverordnung von 1961 wurde festgelegt, dass an den Märkten auch die Ladengeschäfte geöffnet sein dürfen. Seit 1980 wird jedoch vom ortsansässigen Einzelhandel nur noch an drei Marktsonntagen geöffnet gehalten.

Nach den von jeher geltenden Marktregeln waren in Sulzbach-Rosenberg die Jahrmärkte an folgenden Tagen: Lichtmessmarkt am ersten Sonntag nach Lichtmess (2.2.),Weißer-Sonntag-Markt am Sonntag nach Ostern, Johanni-Markt am Sonntag nach Johanni ( 24.6.), Woiz-Kirwa-Markt am vorletzten Sonntag im August und Martini-Markt am Sonntag nach Martin (11.11.). Sollten allerdings Johanni und Martini auf einen Sonntag fallen, so ist am darauffolgenden Sonntag Markt.

Innenstadt bleibt fahrzeugfrei

Seit jeher finden die Märkte in der Neustadt und auf dem Luitpoldplatz statt. In jüngerer Zeit wird auch die Rosenberger Straße einseitig bei Bedarf als Marktbereich belegt. Früher fanden außerdem Ferkelmärkte jeweils jeden zweiten und vierten Mittwoch eines jeden Monats in Sulzbach-Rosenberg statt. Seit dieser Zeit wurde auch die Innenstadt für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt.

Im September 2000 hat der Stadtrat von Sulzbach-Rosenberg eine neue Marktsatzung beschlossen. Dabei wurde festgelegt, dass nur noch drei Märkte abgehalten werden - und zwar der Lichtmessmarkt, der Weiße-Sonntag-Markt und der Martini-Markt.

Derzeit sind rund 100 Händler im Besitz einer Jahreszusage. Etwa 20 Händler erhalten für den jeweiligen Markt eine Einzel-Zusage. Diese werden je nach Saison und Warenangebot ausgewählt. Allerdings erscheinen am Marktsonntag meist zwischen 30 und 50 weitere Händler, die auf eventuell freibleibende Plätze hoffen. Der Martini-Markt zählt zu den bestfrequentierten Märkte, sowohl von der Besucherzahl als auch vom Händlerangebot her.

Parkplatzmöglichkeiten finden die Besucher in der Tiefgarage am Luitpoldplatz oder auf dem Großparkplatz an der Bayreuther Straße.
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