Maschinen für die Welt

Eine starke Truppe: Seit 20 Jahren ist der Sulzbacher SonderMaschinenbau aktiv und weltweit erfolgreich. Jetzt wird erst mal gefeiert. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
05.12.2014
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Dieser "Global Player" sitzt im Stadtgebiet: In fast allen Kontinenten arbeiten Maschinen, die in Kauerhof entstehen. Komplette Arbeitsplätze sind das mitunter. Auch nach 20 Jahren feiert der "Sulzbacher Sondermaschinenbau" wachsende Erfolge. Und besonders Auszubildende profitieren davon.

Wir erinnern uns: Vor zwei Jahrzehnten, im Dezember 1994, startete damals im Gewerbegebiet Kropfersricht der "Sulzbacher Sondermaschinenbau" kurz SuSo GmbH. Aus anfänglich fünf Beschäftigten wurde schnell ein mittelständisches Unternehmen mit mittlerweile 38 Mitarbeitern, davon sieben Auszubildende. Heute hat das Unternehmen seinen Sitz im Ortsteil Kauerhof und fertigt Maschinen und Anlagen für fast alle Branchen. Auf nahezu allen Kontinenten sind Maschinen aus der Sulzbach-Rosenberger Fertigung zu finden.

Schulung im Ausland

Ob Automobilzulieferer oder Solarindustrie - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit werden Anlagen exportiert und betreut. In Ländern wie Mexiko, Dubai, Botswana, China oder Ukraine schult das Servicepersonal die Firmenkunden in der Bedienung, im Umgang und Reparatur der Produkte.

Mittlerweile wird fast jeder Sulzbacher auch schon etwas in der Hand gehabt haben, was auf einer in Sulzbach gebauten Maschine produziert wurde: Das reicht vom einfachen Spitzer über Make-up-Utensilien bis zu einzelnen Komponenten in Automobilen namhafter Hersteller. "Bei jeder Anlage wird nicht nur großer Wert auf Qualität und Verfügbarkeit gelegt, sondern auch auf Ergonomie und leichtes Bedienen", erklären die Eigentümer unserer Zeitung. Die hauseigene Elektroabteilung plant, verdrahtet und programmiert alles.

Aber nicht nur Automaten, auch Handarbeitsplätze und Prüfstellen kommen aus der Konstruktionsabteilung, anschließend gehen sie in Fertigung. Der Vorteil: "Hier werden auch behindertengerechte Arbeitsplätze entwickelt, die aus Kostengründen nicht in Serie produziert werden können."

Ein weiteres Standbein ist die Fertigung von Einzelteilen: In zwei Schichten entstehen auf den eigenen 5-Achs-CNC-Anlagen nicht nur Teile für aktuelle Projekte, sondern auch Ersatzteile für andere Firmen. Hohen Stellenwert nahm von Anfang an die Lehrlingsausbildung ein. Mit einem Anteil von aktuell fast 20 Prozent liegt die Zahl der Auszubildenden über dem Durchschnitt.

Erfolg geht weiter

Aber die Expansion ist noch nicht zu Ende: Aktuell ist ein Anbau geplant, um die wachsende Anzahl der Aufträge zu bewältigen. Kunden schätzen nicht nur die innovativen Ideen, sondern auch die hohe Flexibilität. Durch die integrierte Konstruktion, Einzelteilfertigung und Montage im Haus können jederzeit Änderungen und Ideen in ein Projekt einfließen.

Diese Erfolgsgeschichte wäre ohne motivierte Mitarbeiter nicht möglich. Das weiß die Geschäftsleitung und hat sich entschlossen, zum Jubiläum pro Beschäftigungsjahr einen Bonus auszuzahlen.
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