MdB Uli Grötsch informiert sich in Sulzbach-Rosenberg
"Oldtimer" ist das Sorgenkind des THW

Ortsbeauftragter Markus Meiller, Walter Schuster, stellvertretender Ortsbeauftragter Günter Götz, MdB Uli Grötsch, stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann, SPD-Ortsvorsitzender Joachim Bender und sein Vize Dr. Thomas Steiner sprachen über die Arbeit und Sorgen des THW. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
17.03.2015
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Das größte Sorgenkind des THW-Ortsverbands ist ein Ford Transit, Baujahr 1997: Er stand im Mittelpunkt bei einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch (SPD).

Das in die Jahre gekommene und wirtschaftlich nicht mehr rentable Fahrzeug der Fachgruppe Ortung (Rettungshundestaffel) hat nur noch bis Juni die TÜV-Anerkennung. Um sie erneuert zu bekommen, wären einige Tausend Euro Investition nötig - was nur die TÜV-relevanten Mängel abdecken würde, um den MTW noch zwei weitere Jahre im Dienst zu halten. Um das Fahrzeug komplett zu reparieren, hätte das THW knapp 8000 Euro aus eigenen Haushaltsmitteln zu investieren. Dieses Geld müsste zum Beispiel bei der Ausbildung eingespart werden.

Dies war eines der Probleme, die Ortsbeauftragter Markus Meiller und sein Team dem Abgeordneten bei einem Einblick in die Arbeit des Ortsverbandes erläuterten. Dringend benötigt werden laut Meiller Garagentore für den Carport, um weitere Schäden an den untergestellten Fahrzeugen durch Marder oder die Witterung zu verhindern.

Bei einem Rundgang durch die Freiflächen kamen auch die Platznöte zur Sprache. So fehlen nach dem aktuellen "Muster-Raumbedarfsplan" mehrere notwendige Räume. Das sei den zuständigen Stellen bekannt, sagte Meiller. Abhilfe könne allerdings nur eine Aufstockung des Unterkunftsgebäudes schaffen.

Das jedoch ist laut Meiller mit hohen Kosten verbunden. Dieses Projekt kann deshalb in den nächsten Jahren nicht in Angriff genommen werden, da das THW die zur Verfügung stehende Mittel vorrangig in seine Unterkünfte investiert, die in erheblich schlechterem Bauzustand sind als das Sulzbach-Rosenberger Gebäude.

MdB Grötsch lobte die Arbeit des THW mit seinen Ehrenamtlichen: Dies sei nicht selbstverständlich. Auch die vom Förderverein beschafften Gerätschaften wie Wechselbrücken und Fahrzeuge stellte er als große Leistung dar: Das Geld hierfür musste schließlich erst erwirtschaftet werden. Uli Grötsch sicherte seine Hilfe bei den angesprochenen Problemen zu und versprach, sich bei den zuständigen Stellen für die Belange des THW stark zu machen.
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