Mehrwert braucht weniger Platz

Der neue Computerraum überzeugte (von links) Rektor Alfred Steindl Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn, Architekt Alfred Popp, Bürgermeister Michael Göth, Diplom-Ingenieur Markus Hofmann, Architekt Josef Spichtinger und Landschaftsarchitekt Manfred Neidl. Bilder: Royer (3)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.10.2015
9
0

Für die Stadt war die Generalsanierung der Pestalozzischule sicher ein Kraftakt. Doch jetzt ist ein Ende des 8,2-Millionen-Euro-Projekts absehbar. Gegenwärtig laufen Restarbeiten im IV. Bauabschnitt. Wie beim Rundgang erlebt, dürfen sich die Schüler auch über einen neugestalteten Pausenhof freuen. Hier gibt es Interessantes zu entdecken.

Die Bauarbeiten an der Pestalozzischule sind längst auf die Zielgerade eingebogen. Für Bürgermeister Michael Göth war es an der Zeit, sich im Beisein der Verantwortlichen ein Bild vom Fortschritt der Generalsanierung zu machen. Begleitet wurde er unter anderem von den Architekten Alfred Popp, Josef Spichtinger, Manfred Neidl, die bei den einzelnen Gewerken Rede und Antwort standen.

Vier Abschnitte

Diplom-Ingenieur Markus Hofmann informierte als Vertreter des Bauamtes über das absehbare Ende der Restarbeiten im Bauabschnitt IV. Im Rückblick führte er aus, dass die Generalsanierung in vier Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt wurde.

Die einzelnen Schritte erforderten eine komplette Räumung und Umlagerung des jeweils betroffenen Sanierungsbereichs. In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung gelangen auch die Umzüge einzelner Klassen. Dabei waren keine Ausquartierungen in andere Schulen erforderlich, auch eine Containerlösung kam nicht zum Tragen.

Wie Hofmann weiter erläuterte, stehen gegenwärtig noch Restarbeiten bei den Freianlagen und beim Nebengebäude für Traktor, Müll und Fahrradunterstand an. Zudem werden noch einige Möbel angeliefert. Wo es möglich war, nutzten die Firmen die Ferienzeiten für lärmintensive und störende Arbeiten.


Landschaftsarchitekt Manfred Neidl erläuterte Michael Göth die Neugestaltung der Freianlagen für eine kindgerechte Pausenhofnutzung. Zu den verschiedenen Elementen gehören ein Höhenversatz der beiden Schulhof-Ebenen, der auch eine Art überdachte Bühne im Freien am Schulgebäude möglich macht. Es gibt einen kleinen Spielbereich, ein Spielhäuschen, Sitzflächen, bespielbare Areale mit Schachbrett und Mühle-Feld sowie Beete für den Schulgarten. Blickfang werden schließlich zwei Großbäume als Schattenspender sein.

Fünf Millionen Zuschuss

Die Gesamtfläche der Beläge beläuft sich auf 1400, die Pflanzflächen umfassen 350 Quadratmeter. Ebenso sei für den Fahrradübungsplatz eine Teilsanierung vorgesehen. Wie Markus Hofmann weiter anführte, beträgt die Hauptnutzfläche jetzt rund 2849, vor Abbruch der Gebäudeteile waren es 3173 Quadratmeter. Die Gesamtkosten von 8,25 Millionen Euro werden mit rund fünf Millionen FAG-Fördermittel vom Freistaat bezuschusst. Einweihung wird laut Bürgermeister am Freitag, 4. Dezember, gefeiert.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.