Menschen wachrütteln

Der Kreisvorstand der Jungen Liberalen Amberg-Sulzbach (von links): Marion Walter, der neue Vorsitzende Kilian Taubmann, Sebastian Bader, Meike Pfeiffer und Andreas Dürr. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
25.08.2015
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Sie machen "eine Mentalität der Zukunftsverweigerung" aus und wollen dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen. Die Jungen Liberalen strecken ihren Arm nach Amberg aus.

Auf seiner Kreisversammlung wählte der als eigenständige Gruppierung organisierte FDP-Nachwuchs Kilian Taubmann zum neuen Vorsitzenden. Zuvor war eine "erfolgreiche Ausdehnung auf die Stadt Amberg" konstatiert worden, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Das war eine der Kernaussagen im Rechenschaftsbericht der bisherigen Kreisvorsitzenden Marion Walter. Sie verwies auf zwei neue Mitglieder aus der Stadt, und ein kürzlich in Amberg etablierter, monatlicher Stammtisch werde bisher gut angenommen. Angesichts dieser erfolgreichen Ausdehnung der ursprünglich nur im Landkreis vertretenen Jungliberalen auch auf Amberg, befürwortete die Mitgliederversammlung die Fortsetzung entsprechender Aktivitäten.

Klare Vorstellungen

Nach der Entlastung des Vorstandes wählten die Mitglieder den Sulzbach-Rosenberger Kilian Taubmann zum neuen Kreisvorsitzenden. Dem Führungsgremium gehören zudem Junge Liberale aus Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen an. Taubmann betonte, dass er verstärkt auf neue Medien setzen wolle, um "liberale Botschaften" an Menschen in der Region zu transportieren. Das übergreifende Ziel sei, speziell junge Menschen für politische Themen zu sensibilisieren.

Wie das aussehen könnte, auch damit hielt der neue Kreisvorsitzende mit einem Blick auf die überregionale politische Lage nicht hinter dem Berg. Taubmann bemängelte, dass Union und SPD sich großen zukunftsrelevanten Themen wie Rente, Zuwanderung oder dem Freihandel verweigern würden. Stattdessen werde den Menschen vorgemacht, das Land könne ohne politische Veränderungen auskommen.

Um nicht eines Tages "die fehlende Reformbereitschaft der Merkel-Jahre zu bereuen", gelte es, den Boden für eine optimistische und fortschrittsfreundliche Stimmung zu bereiten. Die Jungliberalen wollen hierfür ihren Beitrag in der Region leisten.
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