Millionen nötig für Oberpfälzer Wahrzeichen

Der Erhalt der Maxhütte kostet Millionen - auch mehr als zwölf Jahre nach ihrer Schließung. Unternehmer Max Aicher (rechts), Sulzbach-Rosenbergs Bürgermeister Michael Göth (links) sowie der Geschäftsführer der Maxhütte-Technologie, Wolfgang Eichenseer, sahen sich mit SPD-Landtagsabgeordneten das Industriedenkmal an. Bild: Hartl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.01.2015
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(räd) Vor mehr als zwölf Jahren stellte die Maxhütte ihren Betrieb ein. Obwohl unter Denkmalschutz gestellt, könnte nun vielen Teilen des Stahlwerks der Abriss drohen. Deutlich wurde dies bei einem Besuch von SPD-Mitgliedern des Haushaltsausschusses des Landtags am Montag in Sulzbach-Rosenberg. An der Denkmalwürdigkeit des Objektes als einzigem integrierten Hüttenwerk Süddeutschlands hat kaum jemand Zweifel. Ungeklärt sind aber weiter Fragen der Konzeption und Finanzierung. Alleine die Sicherung des Hochofens, in dem Erz zu Eisen geschmolzen wurde, würde nach Schätzungen des Eigentümers, der Aicher-Gruppe, fünf Millionen Euro kosten. Sie plant, alle Anlagen, die keiner wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden können, abzureißen. Die frei gewordenen Flächen könnten als Industrie-, Gewerbe- und Wohngebiete erschlossen werden. (Seite 3)
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