Mit einer Quelle ist es nicht getan

Südlich von Kümmersbruck hat in den zurückliegenden Tagen das Wasserwirtschaftsamt am Westufer eine am Ufer austretende Quelle freilegen lassen. Peter Fröhlich, zuständig für Gewässerentwicklung und Wasserbau, stellte diesen Schlusspunkt eines in den vergangenen Jahren abgearbeiteten Maßnahmekatalogs bis hinunter nach Vilshofen vor. Bild: Hartl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.11.2014
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Das "obere" und das "untere" Vilstal gibt es nicht nur umgangssprachlich. Auch die Wasserwirtschaftler machen diese Unterscheidung wegen völlig andersartiger geologischer Gegebenheiten. Das hat Folgen.

Mittendrin liegt Amberg. Flussaufwärts kommt die "obere" Vils daher, der Rest bis zur Mündung wird der "unteren" zugeschlagen. Hier dominiert eine karstige Umgebung. Was das unter anderem bedeutet, da muss Peter Fröhlich schon ganz genau hinzeigen. Im Uferbereich, und vereinzelt auch im Flussbett, gibt es etliche, oft unauffällige Quellen.

Südlich von Kümmersbruck wird gerade eine freigelegt. Der im Weidener Wasserwirtschaftsamt für die Gewässerentwicklung und Wasserbau zuständige Mann und sein Abteilungsleiter Dr. Hans Weiß stellten bei einem Ortstermin vor, dass sich ihr Haus in den zurückliegenden zwei Jahren um eben solche Quellen gezielt gekümmert hat. Entsprechende Bereiche entlang des Ufers bis hinunter nach Vilshofen wurden freigelegt und naturnah gestaltet.

Einmal ein bisschen mehr, manchmal für Ortsunkundige recht unscheinbar. Das hat nicht nur seinen naturschützerischen Reiz, es trägt im Umfeld der Quellen auch zur Verbesserung der Wasserqualität bei.
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