Mit James Bond ins Rokoko

Höfische Eleganz aus alten Tagen macht sich auch an jungen Männern von heute ganz ordentlich.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
28.01.2015
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Waren Sie schon mal James Bond? Oder Mickey Mouse oder Blackbeard? Vielleicht Cinderella oder die Meerjungfrau Arielle? Wenn nicht, dann wird es höchste Eisenbahn: Der Fasching ist bereits in die zweite Halbzeit gestartet. Also rein in die bunten Klamotten, Schminke ins Gesicht und schon sind Sie ein ganz anderer Mensch. Tolles Gefühl!

(rlö) Ältere Faschingsfreunde haben es längst mit Bedauern zur Kenntnis genommen: Die Zeit der großen Kostümbälle und Kappenabende, der kollektiven Maskierungen und Scharaden ist dahin. Das registriert auch die Faschingsgesellschaft (FG) Knappnesia bei ihrem Kostümverleih seit Jahren - aber wer den Weg ins FG-Vereinsheim an der Frommstraße 18 findet, der weiß meist genau, was er will.

Abgefahrene Maskerade

Denn tot, liebe Freunde der Narretei, ist der Fasching beileibe nicht. An die Stelle übervoller Tanzsäle treten mehr und mehr angesagte Party-Events, private Feten oder auch Open-Air-Remmidemmi. Wer da "in" sein will, der braucht sie noch immer, die möglichst phantasievolle oder abgefahrene Maskerade. Die zwei jungen Herren jedenfalls, die vergangenen Donnerstag im Kostümfundus der Knappnesia stöberten, wurden schnell fündig: Langschößige Röcke aus prächtigem Brokatstoff mussten es sein, schließlich sollte die Reise ins Rokoko gehen - mit den dazu gehörigen Perücken hatten die Kavaliere dann schon eher ihre Not, aber dank Assistenz und Rat der charmanten weiblichen Begleitung fand sich noch das Passende.

Rund 700 Kostüme

Die Auswahl und Bandbreite, die der Verleih in der Frommstraße bietet, dürfte regional einzigartig sein. Rund 700 Kostüme, dazu Hunderte von Hüten und Perücken, Schmuck und Accessoires in Massen warten hier auf neue Einsätze.

Bei Anproben hilfreich

Alles sauber und wohlgepflegt, versteht sich, darauf richten die verantwortlichen "Kostümgöttinnen" Margit Rathei, Maria Enders und Monika Kick ihr ganzes Augenmerk. Gerne gehen sie bei Anproben hilfreich zur Hand, beraten unschlüssige Kunden, kennen die jeweils aktuellen Trends.

Übrigens, schon am nächsten Sonntag, am 1. Februar, wälzt sich der Ostbayerische Gaudiwurm durch unsere Stadt. Wer da etwas auf sich hält, stellt sich nicht einfach als Zivilist in die Reihen. Wenigstens eine Pappnase und eine "Hurra-Tüte" auf dem Kopf sollten es schon sein.

Vielleicht auch ein richtiges Kostüm? Die Knappnesia-Expertinnen hätten dazu garantiert einige tolle Ideen!
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