Mit Sanierung kein Plus mehr

Start der Führung mit Vorstand Klaus Emmerich (rechts) und Oberschwester Inge Nösner (Dritte von rechts) war am neugestalteten Eingangsbereich des St.-Anna-Krankenhauses. Bild: ild
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.10.2015
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(ild) Mit Kosten von über 18 Millionen Euro ist es die teuerste Baumaßnahme des Landkreises: die Sanierung des St.-Anna-Krankenhauses. Die Junge Union (JU) Amberg-Sulzbach informierte sich vor Ort über die Klinik mit mehr als 600 Mitarbeitern und über 8000 stationären Fällen jährlich.

Die Sanierung wird über ein duales System finanziert, informierte Vorstand Klaus Emmerich. Der Freistaat übernehme nur Kosten für den "engen Krankenhausbetrieb". Der Rest bleibt dem Krankenhaus: "Kantine, Parkplätze, Fernseher - all das müssen wir selbst schultern." Und auch beim engeren Krankenhausbetrieb werde oft der Rotstift angesetzt. Es gebe etwa keine Förderungen mehr für die Küchen und Kantinen, denn: "Man könnte ja auch die Mitarbeiter der Küche entlassen und auf Catering zurückgreifen." Angesichts der hohen Investitionen, die man selbst tragen müsse, schaffe es das Krankenhaus seit 2014 nicht mehr, ein Plus zu erwirtschaften.
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