Mit Vollgas Einsatz für Region

Die CSU-Kreistagsfraktion um Fraktionssprecher Stefan Braun und Landrat Richard Reisinger (Zwölfter und Zehnter von links) besichtigten auf Einladung von Horst Linn senior (zwischen den beiden) das Unternehmen Linn High Therm und das Oldtimermuseum im Speedtreibhaus in Eschenfelden. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.08.2015
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Unternehmensgründer Horst Linn ist leidenschaftlicher Rallyefahrer und Sammler von Oldtimern, das Unternehmen Linn High Therm einer der größten Arbeitgeber der Region. Die CSU-Kreistagsfraktion informierte sich in Eschenfelden über den Betrieb und das Museum.

Seit 1969 ist Linn High Therm GmbH ist einer der führenden Hersteller von elektrisch beheizten Industrie- und Laboröfen und ähnlichem. Darüber hinaus zählen kundenspezifische Sonderanfertigungen zum Lieferprogramm. Das Unternehmen bietet Ausbildungsmöglichkeiten unter anderem als Industriemechaniker, Mechatroniker, Elektroniker, technischer Produktdesigner, Groß- und Außenhandelskaufmann. "Die Bedeutung mittelständischer Unternehmen für die Region kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, da durch Firmen wie Linn viele hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden", lobte Fraktionssprecher Stefan Braun.

Lokal verankert

Wenngleich die Unternehmensgruppe mit weltweit 50 Vertriebs- und Servicevertretungen auf mehreren Kontinenten global aufgestellt ist, stellt die lokale Verankerung eine wesentliche Größe der Unternehmensphilosophie dar. Dies zeigt sich nicht zuletzt auch am vielfältigen sozialen Engagement der Familie Linn vor Ort: Es spiegelt sich wider in der Unterstützung des Ehrenamtes und von lokalen Institutionen und Verbänden, wie z. B. im Sponsoring von Schulen und Vereinen, Beteiligung an sportlichen Veranstaltungen wie Firmenlauf und Go-Kart-Rennen, Einladungen zu DTM-Läufen etc.

"Die lokale Gesellschaft profitiert enorm von der sozialen Ader und der großen Hilfe der Familie Linn. Wo es den mittelständischen Unternehmen gut geht, da geht es auch den Menschen vor Ort gut", freute sich Königsteins Bürgermeister Hans Koch.

Beim zweiten Teil des Besichtigungstermins führte Horst Linn sen. die CSU-Fraktion in sein Heiligtum, das Oldtimer- und Rennwagenmuseum, wo die Kreisräte Linns "Schmuckstücke" bewundern konnten. Egal ob aus Deutschland, Italien oder Frankreich, im "Speedtreibhaus" fühlen sich Oldtimer aus aller Welt wohl. Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern bestaunte man Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen des Automobilbaus. Von Rallye- über Touren- bis hin zu Sport- und Formelrennwagen gab es alles zu sehen. Beispielsweise Fahrzeuge der Marken Renault, Ferrari, Salmson, Renault-Gordini, Renault-Alpine, Peugeot, Fournier-Marcadier, BSH, Stanguellini, Skoda, Simca und viele mehr.

Teils im Motorsport

Insgesamt befinden sich in der Sammlung mehr als 50 Fahrzeuge - teils aufwendig restauriert und umgebaut sowie teils noch im Motorsport eingesetzt. Daneben laufen regelmäßige Veranstaltungen für bis zu 50 Personen im Coffeeshop.
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