Nach der Zeche die Belohnung

Anna-Lena Epp und Daniel Frischholz als neues Oberkirwapaar.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.08.2015
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Mit der Sonne strahlte das neue Oberkirwapaar Anna-Lena Epp und Daniel Frischholz um die Wette. Die Woizkirwa hatte am Sonntag mit dem Austanzen ihren Höhepunkt erreicht. Doch das war noch längst nicht alles, was zu einer echten Oberpfälzer Brauchtumskirwa gehört

Begonnen hatte der Tag ganz besinnlich, mit einen Gottesdienst in der Christuskirche, den Gesangsgruppen und die Stubenmusik des "Stammvereins" und der "Birgländer" gestalteten. Organist Christian Hammerschmidt verarbeitete geschickt beim Ein- und Auszug die Kirwalieder "Soll den des a Kirwa sei" und "Heint tanz ma umman Kirwabaum". Als zweiter offizieller Programmpunkt stand das "Einsingen" der Boum beim Pamler an, Jonas Frischholz aus Obersdorf legte als Erstkirwabou eine besondere Einlage mit ganz persönlicher Note hin. Die Aufgabe der Bätznführer übernahmen in diesen Jahr wieder Martin Niebler und Florian Kolb.

Um 15 Uhr starteten die Kirwa- Boum zum Einholen der Moila. Vorneweg Manfred Grädler und Johann Gradl von den Birgländern, die die wichtigste Aufgabe übernahmen, das Transportieren des flüssigen Brotes.

Die Kirwamoila bemühten sich derweil bei ihrem Einsingen im Bayerischen Hof, Restaurant Korfu und beim Sperber-Bräu, eine möglichst hohe Zeche zu erreichen. Nach dem "Auslösen der Moila", gemeint ist hiermit das Bezahlen der Zeche, gab es zunächst ein paar spontane Tanzrunden direkt vorm Wirtshaus. Wieder vereint wurden die Kirwapaare am Luitpoldplatz mit frenetischem Beifall der Kirwagemeinde begrüßt. Unmittelbar im Anschluss steuerte die 57. Woizkirwa ihren Höhepunkt entgegen, dem Austanzen des Baums.

Die Woizkirwa hatte am Sonntag mit dem Austanzen ihren Höhepunkt erreicht. Doch das war noch längst nicht alles, was zu einer echten Oberpfälzer Brauchtumskirwa gehört Bilder: Bernd Müller


Um 16.21 Uhr kürte der Wecker und Anna-Lena Epp und Daniel Frischholz zum neuen Oberkirwapaar. Als Auszeichnung gab's fürs Moidl ein Schultertuch und für den Boum einen Seidelkrug.

Zur Oberpfälzer Blasmusik, traditionell dargeboten vom Trachtenverein Stamm und den Birgländer Musikanten, feierten und tanzten Einheimische und Auswärtige noch weit in die Nacht hinein.
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