Nach erstem Abtasten öffnen die Herzen zwischen Gastgeberinnen aus Sulzbach und ihren Gästen aus Penzberg

Nach erstem Abtasten öffnen die Herzen zwischen Gastgeberinnen aus Sulzbach und ihren Gästen aus Penzberg Als der evangelische Frauenkreis dieser Tage Besuch vom Pendant aus Penzberg erhielt, zog Leben ein ins Gemeindezentrum in der Pfarrgasse. Anfängliche Nervosität auf beiden Seiten legte sich rasch beim Anblick der festlich gedeckten Kaffeetafel und herzlichen Willkommensgrüßen - voran an Elke Moritz, Leiterin des Frauenkreises Penzberg, und die neue Pfarrerin Ursula Schwager. Ursula Maluche stellte
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.07.2015
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Als der evangelische Frauenkreis dieser Tage Besuch vom Pendant aus Penzberg erhielt, zog Leben ein ins Gemeindezentrum in der Pfarrgasse. Anfängliche Nervosität auf beiden Seiten legte sich rasch beim Anblick der festlich gedeckten Kaffeetafel und herzlichen Willkommensgrüßen - voran an Elke Moritz, Leiterin des Frauenkreises Penzberg, und die neue Pfarrerin Ursula Schwager. Ursula Maluche stellte den Frauenkreis Sulzbach, den es seit 43 Jahren gibt, den Gästen vor, erzählte vom Sinn und Charakter der Zusammenkünfte, von unterschiedlichen Aktivitäten, vom geselligen Leben, von Ausflügen und Wanderungen, wobei immer der Gedanke "an einen Gott auf den wir bauen können" im Mittelpunkt steht. So werde das Jahresprogramm stets mit einem Abendmahlsgottesdienst in unterschiedlichen Nachbarskirchen beendet. Mit einem freudigen "Lobet und preiset Ihr Völker den Herrn" eröffnete Gundi Grünthaler das Kuchenbüfett und leitete über in eine fröhliche und informative Stunde des gegenseitigen Kennenlernens. Dekan Karlhermann Schötz nahm sich Zeit, mit Einheimischen und Gästen eine Kirchenführung zu machen (Bild). Die engen räumlichen Begegnungen der beiden Konfessionen, das frühere Simultaneum, aber auch die Pfarrämter, der Pfarrgarten, die Diakonie, der Kindergarten hätten eine besondere Geschichte im örtlichen Kirchenleben. Der Gang durchs Dekanat beeindruckte die Gäste. Manch alte und neue Anekdote erheiterte die Gruppe und regte zum Gedankenaustausch an. Die Andachtsfeier, zu der Schötz (vorne Mitte) einlud, beinhaltete die Zukunft auf das Leben mit Gott, auf den Morgenglanz der Ewigkeit, bildlich dargestellt durch das himmlische Jerusalem, das Altarbild in der Christuskirche, und auf die weltliche Muse, denn die "Vermählung Christi mit der Seele" im Schlosshof war das Abendprogramm für die Penzberger. Der Leitsatz der Andacht "Das Beste kommt noch" setzte Dekanatskantor Gerd Hennecke durch die festliche Orgelbegleitung um. Am nächsten Tag vertiefte Siegfried Binder nochmals die reiche Geschichte der Herzogstadt bei einer Führung. Danach folgten ein Bummel durch die Altstadt und ein Absacker bei Sieglinde Steger. Dabei wurde eine Gegeneinladung von den Gästen ausgesprochen, denn spätestens in dieser Runde haben sich die Herzen zwischen Sulzbach und Penzberg ganz sicher geöffnet. Bild: hfz
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