Nach wilder Jagd in einem Zaun verfangen
Gnadenschuss für Reh nach Hundehatz

Die Verletzungen, die der junge Rehbock davontrug, waren so schwer, dass ihm der Jagdpächter den Gnadenschuss geben musste. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.05.2015
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Einen grausamen Tod bescherten zwei wildernde Hunde einem jungen Rehbock im Stadtteil Gallmünz: Die Hunde, vom Eigentümer offensichtlich freigelassen, hatten das Wild im Wald aufgestöbert und Richtung Dorf gejagt. Dort verfing sich das Tier in einem Zaun, wurde von seinen vierbeinigen Verfolgern angefallen und schwer verletzt. Der Jagdpächter musste das Reh mit einem Gnadenschuss von seinen Leiden erlösen. Dem Vernehmen nach sind solche Vorfälle dort schon öfter passiert. Künftig werde der Jäger ein verstärktes Augenmerk auf die Hunde haben, ließ er wissen. Gleiches gilt für das Gebiet in und um Illschwang, wo in jüngster Zeit zwei Rehe gerissen wurden.

Hunde, so der allgemeine Tenor, gehören im Bereich der Wälder angeleint. Schon im Frühjahr sind freilaufende Exemplare nicht nur eine Gefahr für Rehe, sie stören auch die Bodenbrüter oder Hasen, die bereits Nachwuchs haben. Die Muttertiere sind dann oft nicht mehr in der Lage, ihre Jungen aufzuziehen. In letzter Zeit werden aus dem gesamten Freistaat verstärkt Meldungen bekannt über Rehe, die von Hunden angegriffen oder gebissen worden sind.
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