Naturerlebnis und Inspiration

An der Waldschänke der Osterhöhle nimmt der Traumpfad mit dem ersten Bild seinen Anfang. Über die Wiedereröffnung freuten sich die Künstlerin Evi Steiner-Böhm (Mitte) sowie (von rechts) Bürgermeister Winfried Franz, Neukirchen, die Leiterin des dortigen Tourismusbüros, Brigitte Grimm, Bürgermeister Michael Göth, Sulzbach-Rosenberg sowie (von links) Yvonne Paulus (in Vertretung der Hüttenwirtin) und Stephan Böhm. Bild: hka
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
24.08.2015
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Bei Traumpfaden denken viele an Australien und die uralten Wege der Aborigines. Einen Traumpfad wandern kann man aber auch im Landkreis Amberg-Sulzbach, nämlich zwischen Neukirchen und Niederricht. Unterwegs regen gemalte Bilder zum Nachdenken an.

Die Osterhöhle am Samstagmorgen. Sonnenlicht zwischen den hohen Buchen, dunkle Felsen rund um den Höhleneingang und auf den Bänken vor der Waldschänke eine Gruppe von Besuchern.

Idee verwirklicht

Sie sind gekommen, um den "Traumpfad Magische Natur" wieder zu eröffnen. Mit dabei sind die Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg und Neukirchen, Michael Göth und Winfried Franz, die Neukirchener Tourismus-Fachfrau Brigitte Grimm, die Künstlerin Evi Steiner-Böhm und ihr Sohn Stephan Böhm. Steiner-Böhm, Allround-Talent und Besitzerin des Wunderhofs in Eckertsfeld, hat 2002 ihre Idee verwirklicht, einen Wanderweg mit phantasievollen Bildern auszustatten.

Der Zahn der Zeit hatte an den hölzernen Tafeln genagt, eine Restaurierung war unumgänglich. An der Wiederinstandsetzung der Bilder und einer Neuauflage der Informationsbroschüre beteiligten sich jetzt die Gemeinde und der Tourismusverein Neukirchen, die Werbegemeinschaft Sulzbacher Bergland und die Pächterin der Osterhöhle, Gabriele Suttner.

Zehn Stationen

Dort, an der Tropfsteinhöhle und der Waldschänke, beginnt der Traumpfad durch den Wald, der bis in die Nähe des Dorfs Niederricht führt; vorbei an zehn Stationen mit handgemalten Bildern. Evi Steiner-Böhms Themen weisen jeweils auf eine Besonderheit in der Natur hin und regen zum Nachdenken an.

Geheimnisse erleben

Sie verbindet die Höhle mit der Vorstellung von einem Schutzraum. Die Steine bedeuten etwa Alter oder Unendlichkeit; Licht und Schatten stehen für Sonnenenergie oder den Kreislauf des Lebens.

Den Wald mit seinen Geheimnissen erleben zwei Kinder in einem Märchen, das die Künstlerin geschrieben hat, eine Vorlese-Geschichte für die Stationen.

Die Bürgermeister Franz und Göth sind des Lobes voll bei der Wiedereröffnung des Traumpfads. Sie sehen darin ein touristisches Angebot, wünschen sich möglichst viele Schulklassen, auch Eltern und Kinder, die den Weg wandern und sich ökologisch und künstlerisch inspirieren lassen. Natur, Erholung, Pädagogik, gemeinsames Erleben, all das biete dieses "gute Projekt für Nachhaltigkeit". Die neue Infobroschüre "Traumpfad" ist der Wegweiser dazu. Erstellt wurde sie vom Familienbetrieb Steiner-Böhm, graphisch umgesetzt von Stephan Böhm.
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