Neue Farben

Emma Löffler und Samantha Neubauer zeigten einen Okuri-ashi-barai. Bild: shu
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.04.2015
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Feger, Würfe, Griffe - alles, was guten Judosport ausmacht, zeigten viele Nachwuchstalente der Herzogstadt bei ihrer Gürtelprüfung. Dazu gab es am Ende der Kämpfe noch Tipps von den Profis.

Genau rechtzeitig hatte der Judo-Verein Sulzbach-Rosenberg eine Kyu-Gürtelprüfung angemeldet. Die sieben Judokas waren wochenlang auf diesen Termin fixiert und hatten sich neben dem allgemeinen Training im heimischen Dojo (Pestalozzi-Schule) vorbereitet. Aus Gewichtsgründen mussten zwei externe Judokas (Sebastian Eisner und Samantha Neubauer) als Ukes (Trainingspartner) einspringen.

Marius Hirmer, Justyn Fink und Viona Scharping stellten sich zum ersten Mal einer Gürtelprüfung und strebten den 8. Kyo (Weiß-Gelb) an. Bereits bei der für alle obligatorischen Fallschule zeigten sie ihrem Anspruchsniveau entsprechend nahezu perfekte Übungen.

Für Gelb-Orange (6. Kyo) traten Cornelia Schart und Kilian Löffler an Sie überzeugten mit ihren gezeigten Wurftechniken aus realistischen Bewegungen. Emma Löffler und Günter Neubauer mussten für den Orangegurt (5. Kyo) ihre Würfe bereits aus anspruchsvollen Handlungsketten (Konter und Kombinationen) zeigen. Mit ihren Ukes gelang es ihnen, auch durch ihre Hebeltechniken am Boden zu überzeugen. Auch im Randori (Übungskampf) stellten alle Prüflinge die in ihren Gürtelstufen geforderte Reife unter Beweis. Obwohl die Prüfer Sascha Turnhöfer und Heinz-Ulrich Schmidt abschließend auf Tipps und Verbesserungsvorschläge nicht verzichten wollten, bescheinigten sie allen Prüfungsteilnehmern den angestrebten Kyo-Grad und ermunterten sie, sich im Judosport weiter zu entwickeln.
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