Neue gleichberechtigte Vorsitzende im Unterbezirk: Danielle Gömmel und Lukas Stollner
Jusos setzen auf Tandem-Lösung

Der neue Juso-Unterbezirksvorstand mit den Ehrengästen der Konferenz. Siebter und Achte von links die beiden neuen Vorsitzenden Lukas Stollner und Danielle Gömmel. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
08.10.2015
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Der Juso-Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt hat zwei neue gleichberechtigte Vorsitzende: Lukas Stollner (Birgland) und Danielle Gömmel (Postbauer-Heng). Sie wurden auf einer außerordentlichen Unterbezirkskonferenz in Amberg zu Nachfolgern von Andreas Gabler (Breitenbrunn) gewählt, wie die SPD-Nachwuchsorganisation in einer Presseinfo mitteilt.

Lukas Stollner war zuvor stellvertretender Vorsitzender. Er ist Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde und Kreisverbandsvorsitzender des Juso-Kreisverbands Amberg-Sulzbach, Stadt und Land. Die bisherige Beisitzerin Danielle Gömmel ist Mitglied im Juso-Kreisvorstand Neumarkt. Beide vertreten den Unterbezirk bereits im Bezirksvorstand und auf Landesebene.

Jetzt vier Stellvertreter

Stellvertretende Vorsitzende des Unterbezirks wurden Anna Keßler (Freystadt), Fabian Dobmeier (Schnaittenbach), Jonas Lay (Kümmersbruck) und Gleb Fromm (Neumarkt). Beisitzer sind Lisa Hartinger, Nina Gaßner, Pauline Lay (alle Kümmersbruck), Paul Heinritz (Amberg) und Susanne Braun (Dietfurt).

Lukas Stollner erwähnte im Rechenschaftsbericht besonders: das Zeitzeugengespräch mit Irene Stein (SED-Parteisekretärin), die Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz, die Demo in Amberg, mit der Verdi- und IG-Metall-Jugend zur Erinnerung an die Opfer von rechter Gewalt aufriefen, die Lichterkette in Neumarkt und das Pressegespräch zu Pegida. Danielle Gömmel zeigte auf, dass der Unterbezirk auf Bezirks- und Landesebene sehr gut eingebunden sei. Das belege der große Anteil an den Delegierten zur Landeskonferenz (5 von 12).

Stollner erinnerte an die Neu- und Umstrukturierung im Unterbezirk - mit der Gründung des Juso-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, Stadt und Land, sowie der Neustrukturierung des Kreisverbandes Neumarkt und der Neugründung der Arbeitsgemeinschaften in Schnaittenbach und Kümmersbruck. "Damit wurden wichtige Schritte zu einer aktiven Arbeit auch in der Fläche geschaffen."

Die aktive Juso-Arbeit der vergangenen zwei Jahre lobten als Vertreterin der Amberger SPD-Fraktion Birgit Fruth und Michael Rischke vom Amberg-Sulzbacher SPD-Kreisverband. Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl sprach die Flüchtlingsproblematik an, die Amberger Bürgermeisterin Brigitte Netta die Frage des fairen Lohns. Die beiden neuen Unterbezirksvorsitzenden nannten als wichtige Themen, denen sich die Jusos widmen müssen: Nachhaltigkeit in der Region, Inklusion von Asylbewerbern, soziale Gerechtigkeit.
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