Neue Heimat Kropfersricht

Geballte Prominenz beim Spatenstich: Bürgermeister Michael Göth und sein Illschwanger Kollege Dieter Dehling (in der Mitte) vollzogen die symbolische Handlung in Kropfersricht. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.06.2015
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22 Familien schaffen sich ein neues Heim im Süden der Stadt. Die Bagger sind angerollt, die Erschließung läuft, ab Oktober sind dann die Parzellen in Kropfersricht verfügbar. Sie kosten inklusive Erschließung und Ausgleich zwischen 75 und 76 Euro pro Quadratmeter. Und es gibt noch zwei Familien-Förderprogramme obendrauf.

Sichtlich stolz präsentierte Bürgermeister Michael Göth vor den Stadträten, Verwaltungsmitarbeitern und Bauspezialisten die Zahlen der neuesten Wohngebietsausweisung "Kropfersricht Nordwest": Auf den gut zwei Hektar (1,7 Hektar kaufte die Stadt von privaten Eigentümern) entstehen Parzellen zwischen 590 und 777 Quadratmetern. Viele der 22 Grundstücke sind schon reserviert.

Wasser aus Illschwang

Die Baufirma Seebauer aus Schwarzhofen habe nach den Plänen des Büros Lubrich/Bedritzki die Erschließung begonnen. Rund 530 Meter Straßen samt Gehweg werden im Oktober fertig sein, davon 280 Meter auf den jetzigen Wiesen- und Ackerflächen. Eine Ringleitung schließt die Wasserversorgung an die Illschwang-Gruppe an, deren Vorsitzender Bürgermeister Dieter Dehling ebenfalls am Spatenstich teilnahm.

Über 10 000 Kubikmeter Erdreich und sonstiges Material werden bei der Erschließung bewegt, bis die Asphaltstraßen mit Granitrandleisten fertig sind. Die Gesamtbaukosten der Erschließung beziffern die Planer auf rund 444 500 Euro.

Mischwasserkanal zur Kläranlage, Strom, Kommunikationsleitungen und Straßenbeleuchtung verschwinden ebenfalls im Untergrund der Straßen. Die Kosten der Grundstücke bezifferte der Bürgermeister auf 52 Euro pro Quadratmeter plus 22,40 bzw. 23,30 Euro Erschließung (beschlossen in der Stadtratssitzung am Dienstag) und 1,05 Euro für Ausgleichsmaßnahmen. Ein großer Kinderspielplatz ist übrigens in die Parzellen integriert.

"Durch das Baulandprogramm der Stadt und auch das Wohnungsbau-Förderungsprogramm ist eine kommunale Unterstützung für Familien möglich", gab Göth bekannt. Anfragen beantworte Liegenschaftsverwalter Hans-Jürgen Winter, 510-184.
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