Neue Schwerpunkte

AOVE-Klimaschutzmanager Markus Schwaiger (Vierter von links) und AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer (Vierte von rechts) diskutierten mit Klimaschutzbeauftragten der Mitgliedkommunen die Schwerpunkte der künftigen Arbeit. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
29.10.2014
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Die Stelle des AOVE-Klimaschutz-Managers soll verlängert werden. Der Landkreis wird aber gleichfalls auf diesem Gebiet aktiv: Die Stelle des AOVE-Klimaschutz-Managers soll verlängert werden. Das beißt sich.

Seit April 2012 ist Markus Schwaiger als Klimaschutz-Manager für die Umsetzung eines von der AOVE für ihre neun Mitgliedskommunen entwickelten Konzepts zuständig. Die zunächst für drei Jahre vom Bundesumweltministerium geförderte Stelle soll nun zwei Jahre verlängert werden.

Um die künftigen Tätigkeitsschwerpunkte auszuarbeiten, das geht aus einer Pressemitteilung hervor, trafen sich die Klimaschutzbeauftragten der AOVE-Gemeinden im Poppenrichter Rathaus. Bürgermeister Franz Birkl (CSU) eröffnete die Sitzung und AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer erläuterte Details des Verfahrens.

Demnach hat die Gesellschafterversammlung kürzlich beschlossen, bei laufenden und angestrebten Projekten die nötige Ko-Finanzierung zu tragen. Inklusive einer Fortführung der Stelle des Klimaschutz-Managers. Nun, so Lobenhofer, stünden die Antragsverfahren bei den übergeordneten Stellen an. Doch auch der Landkreis hat inzwischen ein Klimaschutzkonzept entwickelt und plant, einen eigenen Projektmanager zu installieren.

Vor diesem Hintergrund möchte die AOVE Interessenskollisionen vermeiden und sich klar von den Bestrebungen des Landkreises abgrenzen. Einig war sich die Runde, dass die bisher von Schwaiger verfolgten Ansätze, die das Landkreiskonzept aufgreift, dorthin zu verlagern und neue, eigene Schwerpunkte zu setzen. "Wir wollen uns auf Projekte konzentrieren", so Lobenhofer, "durch die unsere Kommunen neben Energie auch finanzielle Ressourcen einsparen".

Ansatzpunkte sieht die AOVE bei der Werbung für den Einbau sogenannter "intelligenter Stromzählern", Energieeffizienz in der Trinkwasserversorgung, Photovoltaik-Anlagen mit Speichersystemen auf kommunalen Gebäuden, Optimierungen bei der Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Technik und die schrittweise Umstellung kommunaler Fuhrparks auf Elektroautos vorgeschlagen. Die AOVE-Bürgermeister werden diese Punkte nun bei einer Klausurtagung diskutieren.
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