Neujahrsempfang im ProCurand-Seniorenheim
"Ehrenamtliche tun dem Haus gut"

Bürgermeister Michael Göth (links) dankte Beschäftigten und Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass die Bewohner sich im ProCurand wohlfühlen; rechts Heimleiter Martin Preuß. Bild: cog
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.01.2015
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"Lebensfreude kennt kein Alter" ist das Motto des ProCurand-Seniorenheims Am Herzogschloss; so lud die Einrichtung Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Freunde des Hauses zum Neujahrsempfang in das bunt geschmückte Foyer.

Gute Bewertung

"Wir wollen unsere Einrichtung immer wieder mitten ins Leben, mitten in die Gesellschaft stellen", erklärte Heimleiter Martin Preuß. 2014 sei ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen, das Haus hatte eine Auslastung von 97 Prozent. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen habe die Pflegenote 1,1 gegeben, auch die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen habe es insgesamt mit "sehr gut" bewertet.

Im Dezember, erinnerte Preuß, sammelte man bei einer Bewohner- und Mitarbeiterbefragung, die derzeit ausgewertet werde, wertvolle Hinweise für ständige Optimierung.

Aufgrund der Pflegereform können die Betreuungs- und Beschäftigungsleistungen erheblich ausgebaut werden, erläuterte der Heimleiter. Die künftig neun Mitarbeiter in diesem Bereich werden nicht in der originären Pflege eingesetzt, sondern sind ausschließlich für die tagesstrukturierenden Maßnahmen zuständig.

Schließlich dankte Preuß Bewohnern und Angehörigen für das Vertrauen, der Stadt für die wohlwollende Unterstützung. Der Heimleiter hob auch die tatkräftige Unterstützung aller Ehrenamtlichen, der benachbarten Walter-Höllerer-Realschule, der Kirchengemeinden und Verbände hervor, die sich aktiv in die Arbeit des Seniorenheims einbringen: "Sie stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass es noch bürgerschaftliches Engagement gibt. Sie tun unserem Haus immer wieder so gut."

Stück mehr Lebensfreude

Auch die fast 100 Mitarbeiter lobte Preuß dafür, dass sie Tag für Tag alles tun, um den Bewohnern zu einem kleinen Stück mehr Lebensfreude zu verhelfen. In der Pflege und deren Umfeld, der Hauswirtschaft, zu arbeiten, sei nicht einfach nur ein Job: "Das ist mehr Berufung als Beruf." Bürgermeister Michael Göth bilanzierte gute Zusammenarbeit: "Ich möchte nicht nur der Heimleitung danken, sondern allen hauptamtlichen Beschäftigten und den Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass die Bewohner sich wohlfühlen."

Dann stießen Bewohner, Mitarbeiter und Gäste auf das neue Jahr an. Musikalisch wurde der Neujahrsempfang vom Amberger Bläserquintett "Brassissimo" gestaltet.
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