Nikolausfeier für Flüchtlinge in der Realschul-Turnhalle
Eine Geschichte voll Hilfsbereitschaft

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
08.12.2015
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"Weihnachten ist für uns ein Fest des Friedens. Diesen Frieden wünsche ich Ihren Ländern und uns allen", sagte Landrat Richard Reisinger bei der Nikolausfeier für Flüchtlinge, zu der das Landratsamt die Menschen in der Notunterkunft eingeladen hatte - auch jene, die schon in Wohnungen untergebracht sind.Weit über 100 Asylbewerber saßen in der Realschul-Halle an langen Tafeln. Sie knabberten Weihnachtsplätzchen, probierten Lebkuchen und freuten sich über Nüsse und Orangen.

Die Gemeindejugend der Christuskirche mit Diakonin Sabrina Schmidt forderte die internationale Festgesellschaft auf, gemeinsam "Lasst uns froh und munter sein" zu singen. Die Texte lagen auf den Tischen aus, und so kämpften sich die Leute durch die fremden Wörter des Lieds. Mit diesen Klängen riefen sie Sankt Nikolaus herbei. Unter der Mitra, hinter dem Rauschebart versteckte sich Christian Ritter.

Schmidt erzählte die Geschichte dieses großzügigen, hilfsbereiten Mannes. Der bewies dann gleich, dass er seit seinen Zeiten in Myra das Schenken nicht verlernt hat, und rief alle Kinder zu sich. Für jedes hatte er ein Geschenk. Während die Kleinen den heiligen Mann mit Misstrauen beäugten, sahen die jungen Männer in seinem Besuch einen Riesenspaß. Der Nikolaus ließ sich geduldig immer wieder mit ihnen fotografieren.

Dr. Norbert Vogl, zuständiger Abteilungsleiter am Landratsamt für Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge, und Georg Jobst, Leiter des Sozialamts, hatten mit den Ehrenamtlichen von "Sulzbach-Rosenberg hilft" und der evangelischen Jugend die Feier vorbereitet.
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