Objektmanager Bernhard Dobler und Planer Werner Renner berichten im Rathaus - Nur Plaza als ...
Stadtrat steht hinter Maxhütten-Konzept

Verschiedenartige Veranstaltungen, wie beispielsweise das Trucker-Treffen, sollen künftig weiter auf der Hochofen-Plaza möglich sein. So sieht es jedenfalls das Konzept des Eigentümers vor, das in diesem Bereich auch ein museales Zentrum schaffen will. Bild: ge
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
28.01.2015
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Einen Tag nachdem Wirtschaftsausschuss, Generalkonservator Mathias Pfeil und Eigentümer Max Aicher die alte Maxhütte besuchten (wir berichteten), befasste sich auch der Stadtrat mit dem neuen Konzept für das Montangelände. Objektmanager Bernhard Dobler sowie Planer Werner Renner von Renner Consult stellten dem Gremium die Überlegungen im Rathaussaal vor.

Ostbereich saniert

Hauptinhalte der Ausführungen waren Erläuterungen zum sanierten Ostbereich, der sofort als Gewerbe- und Mischgebiet nutzbar wäre, die gegenwärtige Belegung verschiedener Gebäude, unter anderem durch die MHT, sowie der Bestand der Denkmäler und die künftige Nutzung des Westbereichs.

Dobler machte dabei unmissverständlich deutlich, dass man sich bei den Denkmälern auf die Hochofenplaza und deren unmittelbaren Umgriff mit ungefähr 12 000 Quadratmetern beschränken müsse. Dort sollte ein museales Zentrum mit kultureller Nutzungsmöglichkeit geschaffen werden. Der Rest an vorhandenen Denkmälern müsste wegen fehlender wirtschaftlicher Perspektive rückgebaut werden.

Wichtiger Bestandteil der neuen Untersuchungen ist die Entwicklung eines Sondergebiets im nordwestlichen Bereich, zu dem auch die Plaza gehört, mit der Möglichkeit für Einzelhandel, Bildungseinrichtungen, Sport und Kultur. Gleiche Bedeutung hat die Ausweisung von drei Wohngebieten links und rechts der Erzhausstraße mit einer Gesamtfläche von rund 75 000 Quadratmetern.

Voraussetzung sei dafür die Gründung einer Betreibergesellschaft für die Hochofen-Plaza mit dem Freistaat und anderen Partnern sowie die Streichung von einigen schutzwürdigen Objekten aus der Denkmalliste, für die sich keine sinnvolle wirtschaftliche Nutzung abzeichne.

Präsentation und Planungen nahmen alle Fraktionen wohlwollend auf und versicherten entsprechende Begleitung, um die Umsetzung zügig in die Wege zu leiten.
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