Organisatoren des Musikfestivals ziehen Bilanz - Annäherung an andere Veranstaltungen geplant
Beschenkt von "überirdischer Musik"

Hatten alle große Freude am SRIMF-Geschenk: Festival-Leiter Misha Quint, "Festival-Mutter" Christl Pelikan-Geismann und Bürgermeister Gerd Geismann (von links). Bild: aks
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
16.08.2010
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Das Sulzbach-Rosenberg International Music Festival (SRIMF) gleicht in vielerlei Hinsicht einem Geschenk: Mühe- und liebevoll verpackt, bereitete es nach dem Öffnen zwei Wochen lang nicht nur Musikfans große Freude und hinterlässt am Ende bei allen Beteiligten ein warmes Glücksgefühl, das noch lange anhalten wird.

Zu jenen, die mit viel Engagement und enormem Einsatz das perfekte Festivalpaket geschnürt haben, zählt neben Misha Quint als musikalischem Leiter und seinem Mitarbeiterstab natürlich vor allem "SRIMF-Mutter" Christl Pelikan-Geismann, die in scheinbar nimmermüdem Einsatz vor, während und auch noch nach den Festivaltagen stets zur Stelle war, wenn es um Hilfestellung, Unterstützung oder den berühmten Wohlfühlfaktor ging. Beim "Auspacken" im Sinne der Ablaufregie vor Ort ging der Leiter der Städtischen Sing- und Musikschule (SMS), Steffen Weber, als Festival-Manager ebenso tatkräftig zu Werke wie Festival-Assistentin Verena Miegel, der SMS-Förderverein (wir berichteten) oder die ungezählten Sulzbach-Rosenberger, die den Gästen einen angenehmen Aufenthalt bescherten.

Besucher restlos begeistert

Bleiben die "Beschenkten", allen voran natürlich die restlos begeisterte Schar der Konzertbesucher, die das hohe Niveau der gebotenen Kunst, die dem Angebot großer Metropolen oder renommierter Musiktempel durchaus Paroli bieten konnte, sehr zu schätzen wusste.
Beschenkt fühlt sich aber auch Bürgermeister Gerd Geismann, und das nicht nur von der "überirdischen" Musik: Das vorrangig mit in den USA lebenden Künstlern bestückte SRIMF bereichere die deutsch-amerikanische Freundschaft ganz abseits von den in der Region gängigen Truppenübungsplatz- und Wirtschaftsaspekten um den schlichten, aber doch so wichtigen menschlichen Faktor.

Die von den Festivalteilnehmern allerorten erlebte Gastfreundschaft dringe nun nicht zuletzt auf dem effektivsten aller Wege, der Mundpropaganda, hinaus in die Welt und sorge dort auf unbezahlbare Art und Weise für einen exzellenten Ruf der Stadt und der gesamten Region.

Große Zukunfts-Euphorie

Zum anderen unterstreiche das 14-tägige Zusammenleben mit den internationalen Teilnehmern die weltoffene Ausrichtung der Stadt und verhelfe der Region zu weiterer kultureller Attraktivität, die von Außenstehenden hier oftmals gar nicht in diesem Umfang vermutet wird.

Den künstlerischen Leiter Misha Quint wiederum versetzte die einzigartige Atmosphäre des sechsten SRIMF in große Zukunfts-Euphorie. Nachdem das von ihm ins Leben gerufene Festival heuer vor allem auch mit dem überwältigenden Abschlusskonzert endgültig in der Herzogstadt angekommen zu sein scheint, stünde einer weiteren Annäherung an andere, renommierte Musikveranstaltungen dieser Prägung nichts im Weg.

Christl Pelikan-Geismann ist erst einmal glücklich über das mit den Jahren deutlich gestiegene Interesse am Festival, was wiederum ihre beständige Suche nach neuen "Freunden des SRIMF", Sponsoren und Spendern erleichtere. Der schönste Lohn für ihren mitunter ausufernden Arbeitsmarathon sei das ehrliche Lob, das sie dieser Tage erreicht: "Darüber freue ich mich unwahrscheinlich."
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