Ostbayernring: Planung geht in heiße Phase

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.11.2015
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(räd) Die Planungen für die 185 Kilometer lange 380-kV-Stromtrasse Ostbayernring zwischen Redwitz und Schwandorf gehen in die heiße Phase. Eventuell noch heuer, aber spätestens Anfang 2016 könne das Raumordnungsverfahren beginnen, erklärte Leitender Regierungsdirektor Axel Koch am Donnerstag dem Regionalen Planungsverband in Sulzbach-Rosenberg. Vorgesehen sei auch eine Bürgerbeteiligung über die Gemeinden.

Ab kommender Woche informiere Netzbetreiber Tennet bei "Infomärkten" in Etzenricht, Falkenberg, Schmidgaden und Parkstein. Seit vier Wochen liegen der Regierung der Oberpfalz die Projektunterlagen vor. Hoffnungen, der Ostbayernring und die geplante Gleichstrompassage Süd-Ost könnten in einem Verfahren zusammengefasst werden, haben sich zerschlagen. "Das ist kein böser Wille", sagte Koch. Sobald ein Projektträger Unterlagen vorlegt, müsse die Regierung rasch ins Verfahren gehen. Bei der Gleichstromtrasse stehe jedoch noch nicht einmal der südliche Endpunkt fest. Etliche Politiker, darunter auch Tirschenreuths Landrat Wolfgang Lippert, forderten erneut eine Erdverkabelung.
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